Megaformation der Kampfjets als Höhepunkt – ein Pilot im Spital

In Emmen wurde gestern vor 45'000 Aviatik-Fans ein grosses Flugspektakel geboten. Der neue Airbus A330-300 und ein Kampfjetgeschwader waren die Highlights.

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Am Wochenende sind gegen 45'000 Aviatikfans nach Emmen LU gepilgert. Sie liessen sich ihre Freude an der Luftfahrt vom nasskalten Wetter nicht nehmen und verfolgten am Samstag die spektakuläre Flugshow. Dabei kam es zu einem Zwischenfall: Ein Pilot verletzte sich bei einer harten Landung.

Die beiden Piloten des Flugzeug-Typs Long EZ seien nach der harten Landung auf dem Flugplatz in Emmen geborgen worden, sagte eine Sprecherin des Organisationskomitees. Einer der beiden musste zur Überwachung ins Spital gebracht werden. Das Flugzeug wurde bei der Landung beschädigt.

Der Zwischenfall wird von den zuständigen Behörden untersucht. Es habe aber zu keiner Zeit ein Sicherheitsrisiko für die Besucher bestanden, sagte die Sprecherin weiter.

Airbus-Flug war der Höhepunkt

Abgesehen von diesem Zwischenfall und trotz des nasskalten Wetters zeigten sich die Organisatoren zufrieden mit dem Ablauf des Flugmeetings, aber auch mit dem Besucheraufmarsch.

Höhepunkt war der Flug des jüngsten Sprosses der Swiss-Flotte, des Airbus A330-300, am Vormittag. Tausende Köpfe unter Regenschirmen oder eingepackt in Regenjacken waren gegen den Himmel gerichtet, als der Airbus im Anschluss an den offiziellen Festakt mehrmals über das Festgelände auf dem Militärflugplatz in Emmen flog.

Dieser Flug war eine Premiere und in Begleitung der Tiger, so sagte Swiss-CEO Harry Hohmeister zuvor in seiner Rede, ein Symbol dafür, dass die Swiss ihre Leistungen nicht alleine erbringe, sondern im nationalen Verbund.

Hohmeister betonte aber auch die lange und erfolgreiche Tradition sowie die grosse Bedeutung der Zusammenarbeit der zivilen mit der militärischen Fliegerei. Luftwaffenkommandant Markus Gygax bekräftigte diese Tatsache in seiner Ansprache und hob die Wichtigkeit der Ausbildungsplattform SPHAIR für angehende zivile und militärische Piloten hervor.

Ältestes fliegendes Flugzeug

Als weitere Höhepunkte galten - neben dem Flug des neuen Swiss- Flugzeuges - die Show der Patrouille Suisse, die Vorführungen von zivilen Helikoptern, der ältesten noch fliegenden Flugzeuge der Schweiz, der Comte AC-4 «Gentlemen» oder des «PC-7-Teams» mit neun Pilatus Turbo-Schulflugzeugen der Luftwaffe.

Organisiert wurde der Jubiläumsanlass «100 Jahre Luftfahrt Schweiz» in Emmen vom Aero-Club der Schweiz. 1910 häuften sich für die Schweizer Luftfahrt bedeutende historische Ereignisse, etwa der erste Flug eines Motorflugzeuges. Und am 24. Juli 1910, exakt 100 Jahre vor dem Flugmeeting in Emmen, wurde in Luzern eine Luftschiffstation eröffnet. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.07.2010, 11:47 Uhr

Swiss-A330 und Patrouille Suisse donnern über Emmen. (Video: Christoph Landolt)

Bei der Landung verletzt

In Emmen kam es zu einem Zwischenfall: Ein Pilot verletzte sich bei einer harten Landung, so dass er ins Spital gebracht werden musste. Die beiden Piloten des Flugzeug-Typs Long EZ seien nach der harten Landung auf dem Flugplatz in Emmen geborgen worden, sagte eine Sprecherin des Organisationskommittees auf Anfrage. Einer der beiden musste zur Überwachung ins Spital gebracht werden musste. Er sei aber ansprechbar. Das Flugzeug wurde bei der Landung beschädigt.

100 Jahre Luftfahrt: Flugmeeting, Emmen 24. Juli.

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