Milliardär stirbt bei Absturz

Gestern noch gesucht, heute ist sein Tod Gewissheit: Ken Talbot, einer der reichsten Australier stürzte in einem Flugzeug mit zehn weiteren Passagieren an Bord in Kamerun ab.

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Suchmannschaften haben in einem Dschungelgebiet im zentralafrikanischen Kamerun das Wrack eines Flugzeugs mit neun australischen Bergbau-Managern an Bord gefunden. Keiner der Passagiere und zwei Piloten habe das Unglück überlebt, teilte das Informationsministerium in Jaunde am Montagabend mit. Unter den Toten ist auch Ken Talbot, der Vorstandsvorsitzende des australischen Bergbauunternehmens Sundance Resources, der Medienberichten zufolge als einer der reichsten Männer Australiens gilt.

Der ehemalige Sundance-Chef George Jones sagte dem australischen Sender ABC Radio am Dienstag, nach Angaben der Suchteams habe es an Bord der Casa C212 Turboprop keine Explosion gegeben. Angeblich konnte an der Absturzstelle auch der Flugschreiber geborgen werden.

Die Maschine wurde seit Samstag vermisst. Die Maschine war von Jaunde nach Jangadu in Kongo-Brazzaville unterwegs, um ein Eisenerzprojekt zu besuchen. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start in Kamerun war der Funkkontakt zu der Maschine abgebrochen. Danach verlor sich die Spur des Flugzeugs. (sda)

Erstellt: 22.06.2010, 09:18 Uhr

Minen-Manager in Kamerun: Ken Talbot. (Bild: Reuters )

Typgleiches Flugzeug wie die abgestürzte Maschine: Casa C212 Turboprop.

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