Pizzeriabesitzer schmuggelt 800 Kilogramm Fleisch

Seit 2017 soll ein Wirt illegal Fleisch aus Deutschland in die Schweiz eingeführt haben. Ihm droht eine empfindliche Busse.

Ein Mitarbeiter einer Pizzeria belegt eine Pizza mit Fleisch. (Symbolbild) Foto: Alex Kraus/Getty Images

Ein Mitarbeiter einer Pizzeria belegt eine Pizza mit Fleisch. (Symbolbild) Foto: Alex Kraus/Getty Images

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Ein Zürcher Pizzeriabesitzer hat jahrelang illegal Fleisch aus Deutschland in die Schweiz geschmuggelt, und das auch noch in ungekühltem Zustand. Insgesamt waren es mehr als 800 Kilogramm. Durch den Schmuggel entgingen dem Staat Abgaben von über 13'000 Franken.

Auf die Spur kamen Zöllner dem Mann im Juli 2018. Gemeinsam mit Zürcher Kantonspolizisten kontrollierten sie ein Fahrzeug, das kurz zuvor über den Grenzübergang Kaiseraugst AG in die Schweiz eingereist war, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte.

In dem Wagen befanden sich 244 Kilogramm Rindfleisch und Speck, die für eine Pizzeria in Zürich bestimmt waren. Die Zollfahndung nahm die Ermittlungen auf und konnte dem Restaurantbetreiber nachweisen, dass er seit 2017 insgesamt 14 Mal Fleisch aus Deutschland in die Schweiz geschmuggelt hatte - insgesamt über 800 Kilogramm.

Der Mann muss sich nun wegen Zoll- und Steuerhinterziehung verantworten und ausserdem weil er gegen das Lebensmittelgesetz verstossen hat. Ihm droht eine empfindliche Busse. (sda)

Erstellt: 03.10.2019, 16:36 Uhr

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