Rätselhafte Aufnahmen über dem Atlantik

Neu veröffentlichte Aufnahmen des US-Verteidigungsministeriums zeigen ein unbekanntes Flugobjekt vor der amerikanischen Ostküste.

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Das Verteidigungsministerium wollte die Aufnahmen nicht kommentieren. (Video: Tamedia/U.S. Department of Defense)

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Ein vom US-Verteidigungsministerium deklassifiziertes Video zeigt die Begegnung von F/A-18-Piloten der US Navy mit einem unbekannten Flugobjekt vor der amerikanischen Ostküste im Jahr 2015.

Die Piloten rätseln auf den Aufnahmen über ein sich sehr schnell bewegendes Objekt. Veröffentlicht wurde das Video von «To The Stars Academy of Arts and Science», einem privaten Unternehmen, das die Sichtungen der US Navy wissenschaftlich untersuchen will.

UFO oder Spionagedrohne?

Während selbsternannte Experten im Internet bereits chinesische oder russische Spionagedrohnen oder sogar UFOs hinter dem Flugobjekt vermuten, bleiben die Experten von «To The Stars» in ihrer Analyse zurückhaltender. Sie halten lediglich fest, dass das Objekt keinerlei Anzeichen von Flügeln aufweise. Zudem sei auch kein Abgasstrahl zu sehen, wie das bei einem konventionellen Flugobjekt der Fall ist.

Worum es sich effektiv handelt, könne nicht abschliessend gesagt werden. Auch das US-Verteidigungsministerium wollte die Aufnahmen gegenüber der Washington Post nicht kommentieren.

Militärs berichten von Begegnungen

Angehörige des US-Militärs berichten immer wieder von merkwürdigen Begegnungen mit unidentifizierbaren Flugobjekten. 2004 entdeckte der amerikanische Zerstörer USS Princeton auf seinem Radar unbekannte Flugobjekte. Diese sanken von einer Höhe von über 18'000 Metern mit Überschallgeschwindigkeit ab, nur um dann wenige Meter über der Meeresoberfläche plötzlich stehen zu bleiben. Kein einziges Fluggerät des amerikanischen Militärs ist zu einem solchen Manöver fähig.

Bei mindestens zwei Vorfällen fingen auch F-18-Kampfjets solche Flugobjekte ab. Laut den Piloten seien die Fluggeräte rund 10 bis 15 Meter lang und weiss gewesen. Sie hätten die Kampfjets aber ohne Schwierigkeiten ausmanövriert und seien mit hoher Geschwindigkeit davongeflogen.

Erstellt: 13.03.2018, 18:11 Uhr

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