Riesige Staublawine donnert auf Grindelwald nieder

Am Samstag spielte sich in Grindelwald ein besonderes Naturschauspiel ab. Betroffen war vor allem das Hotel Wetterhorn.

Leservideo von der Wäxellouwina in Grindelwald. Quelle: www.srf.ch


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Samstagmittag um elf Uhr sorgte die sogenannte Wäxellouwina zuhinterst in Grindelwald für ein optisches Spektakel: Die alle paar Jahre mal von der 1400 Meter hohen Nordflanke des Mättenbergs (3104 m) hinunterschiessende Staublawine muss laut Experten des Schweizerischen Instituts für Lawinenforschung in Davos durch eine grosse Zusatzbelastung ausgelöst worden sein: Die Lawinengefahr ist zurzeit «nur» mässig (Gefahrenstufe 2 von möglichen 5).

Es ist also möglich, dass sich im Bereich des Wächselgletschers ein Fels- oder Eisabbruch ereignet hatte, der die Schneemassen zum Absturz gebracht hat. Gäste des Hotels Wetterhorn in Grindelwald filmten das Naturschauspiel von der Terrasse aus (siehe Video oben).

Ramona Mock, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern, bestätigt auf telefonische Anfrage, dass durch den Lawinenniedergang über dem Oberen Grindelwaldgletscher weder Mensch noch Tier und auch keine Bauten zu Schaden gekommen sind.

Der Hotelparkplatz nach dem Lawinenniedergang:

Quelle: www.srf.ch (Berner Zeitung)

Erstellt: 16.03.2015, 11:12 Uhr

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