Schweizer Paar in Mombasa ermordet

Am Sonntagmorgen sind in der kenianischen Stadt die Leichen zweier Ausländer neben einer Strasse gefunden worden. Es handelt sich um Schweizer.

Getötete Schweizer: Fussgänger haben die Leichen an einer Strasse gefunden. (Video: Tamedia/AP)

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In der kenianischen Küstenstadt Mombasa ist am Sonntag ein Schweizer Touristenpaar tot aufgefunden worden. Ihre Leichen wurden am Rand einer Landstrasse in Tüchern gewickelt entdeckt; sie wiesen schwere Verletzungen auf. Die Polizei fahndet nach einem Mann.

Der Chef der lokalen Polizei Larry Kiyeng sagte, die getöteten Personen seien identifiziert. Sie seien am Samstag nach Kenia geflogen und planten in einer privaten Residenz im gehobenen Küstenquartier Nyali zu übernachten. Gemäss der Agentur AP sei der Gärtner von den Behörden festgenommen worden.

Hauswart auf der Flucht

«Sie waren dort um Mitternacht erwartet worden, doch etwas geschah bei der Fahrt vom Flughafen zum Haus», so Kiyeng. Die Polizei habe in einer bei der Residenz geparkten Limousine Beweise sichergestellt, sagte er ohne Einzelheiten zu nennen.

Die Ermittler fahnden nun nach dem Hauswart der Residenz, der das Schweizer Paar am Flughafen abholen sollte. Der Mann ist seither verschwunden.

Von Fussgängern gefunden

Am Sonntagmorgen hätten Fussgänger zwei Leichen an einer Strasse gefunden, wie die kenianische Zeitung «The Star» schreibt.

Laut dem Bericht sei bereits ein Verdächtiger festgenommen worden. Bei ihm handle es sich um den Gärtner der Residenz. Zwei weitere Männer sollen auf der Flucht sein.

«Sie können rennen, aber wir werden sie erwischen»

Das sagte der örtliche Polizeichef Christopher Rotich dem «Star». «Die Mörder werden verhaftet und vor Gericht gebracht», sagte er. Sie können wegrennen, aber wir werden sie erwischen – selbst wenn sie in den Himmel gehen.

Der Star will herausgefunden haben, dass das ältere Ehepaar am Samstag aus der Schweiz angereist sei. Die Möglichkeit besteht, dass die beiden Geld bei sich hatten und deshalb Ziel eines Angriffs geworden sind. (oli/fal/sda/ap)

Erstellt: 20.08.2017, 23:37 Uhr

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