Schweres Erdbeben im Pazifik

Nordjapan und der Nordosten von Indonesien wurden von einem Beben der Stärke 7 erschüttert. Die Tsunami-Warnung in Indonesien wurde mittlerweile aufgehoben.

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Die japanischen Behörden erklärten, das Beben der Stärke 7,0 habe sein Zentrum am Morgen vor der Ostküste der Insel Hokkaido gehabt. Für die Ostküste von Hokkaido und die Nordostküste der Insel Honshu wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Die Bewohner wurden aufgefordert, nicht an die Strände zu gehen. In Japan erreichte eine zehn Zentimeter hohe Welle die Strände. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von den Küstengebieten, Schäden waren nicht zu erkennen. Der Sender berichtete, es seien keine Fenster zu Bruch gegangen.

Die Stärke des Bebens in Indonesien wurde vom Geologischen Institut der USA mit 6,6 angegeben. Das Zentrum des Erdstosses lag den Angaben zufolge im Seegebiet der Molukken rund 90 Kilometer unter der Meeresoberfläche. Die Menschen auf der Hauptinsel Ternate flüchteten aus ihren Häusern und Hotels. Auch in der Stadt Manado auf Sulawesi flohen Menschen aus den Küstengebieten in Panik ins Landesinnere. Noch gebe es keine Angaben über Opfer, sagte Bürgermeister Jimmy Rimba Robi. Die Tsunami-Warnung in Indonesien wurde etwa eine Stunde nach dem Beben aufgehoben. (cpm/ap)

Erstellt: 11.09.2008, 09:10 Uhr

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