Störche brüten trotz Buschbrand weiter

Dank der Unerschrockenheit ihrer Eltern und einem Hochspannungsmast sind in Russland vier Storchküken geschlüpft.

Am Boden wüten Flammen: Der Storch in seinem geschützten Nest brütet unbeirrt weiter. Video: Marco Pietrocola

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Am 14. Mai sind in der russischen Amur-Region vier Storchküken geschlüpft. Dass die Jungstörche wohlauf sind, ist nicht selbstverständlich. Die Storcheneltern brüteten unter widrigsten Umständen. Unter dem Nest wütete zwei Wochen vor der Geburt ein gefährlicher Buschbrand. Eine vom WWF installierte Kamera hielt die dramatischen Szenen fest.

Die Storchenfamilie überlebte das Inferno, weil sie ihr Nest nicht auf einem Baum, sondern einem Hochspannungsmast gebaut hatte. Die feuerfeste Konstruktion schützte die Tiere vor dem Brand. Derzeit wüten in Russland rund 50 Wildfeuer. Eine Fläche von fast 300 Quadratkilometern steht in Flammen. (mp)

Erstellt: 16.05.2019, 16:55 Uhr

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Blogs

Sweet Home Die Sache mit dem Umstellen

Tingler Geschichte einer Nymphomanin

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Leuchtende Präsidentengattinnen: Melandia Trump und Akie Abe besuchen zusammen das Museum der digitalen Künste in Tokyo (26. Mai 2019).
(Bild: Koji Sasahara) Mehr...