Zahl der Verletzten in Thailand steigt auf über 50

In Pattani im Süden Thailands explodierten bei einem Einkaufszentrum zwei Bomben. Unter den verletzten Personen befinden sich offenbar keine Schweizer.

Explosion in Thailand: In Pattani sind offenbar zwei Bomben explodiert. (Video: Tamedia/Twitter)

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Bei zwei Bombenanschlägen in Thailand sind am Dienstag mindestens 56 Menschen verletzt worden, mehrere davon schwer. Nach Angaben eines Militärsprechers zündeten die Angreifer in einem belebten Einkaufszentrum in Pattani zunächst Feuerwerkskörper und jagten dann einen vor dem Eingang der Mall geparkten Kleinlastwagen in die Luft.

In dem Einkaufszentrum sei Panik ausgebrochen. Das Krankenhaus der Stadt teilte mit, seine Notaufnahme habe 52 Verletzte behandelt. Hinweise darauf, dass auch Ausländer unter den Verletzten sind, gab es keine.

Beim ersten Autobombenanschlag im Süden des Landes seit dem vergangenen August wurde die Vorderseite des Supermarktes, bei dem sich viele Menschen aufhielten, weitgehend zerstört. Fernsehbilder zeigen weit verstreute Trümmer und schwarzen Rauch über dem Anschlagsort.

Das EDA hat Kenntnis von den Explosionen in Pattani. Die Schweizer Vertretung in Bangkok steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort. Gemäss deren Aussage sind dabei keine Ausländer zu Schaden gekommen.

Laut Pattanis stellvertretendem Polizeichef, Rewat Srichantub, werden , den Anschlag begangen zu haben. Der Bombenleger soll demnach vor der Explosion entkommen sein.

Im muslimisch dominierten Süden – der Rest Thailands ist buddhistisch geprägt – führen Separatisten seit Jahren einen blutigen Kampf. Seit 2004 sind im Konflikt nach einer Zählung der Gruppierung Deep South Watch bereits über 6500 Menschen ums Leben gekommen.

(chi)

Erstellt: 09.05.2017, 11:24 Uhr

Update folgt...

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