Vulkanausbruch auf Galápagos-Insel

Auf der unbewohnten Insel Fernandina ist ein Vulkan ausgebrochen. Lava fliesst vom Krater bis zur Küste.

Der Krater des La Cumbre liegt auf 1467 Metern über Meer. (12. Januar 2020) Foto: Galapagos National Park/Keystone

Der Krater des La Cumbre liegt auf 1467 Metern über Meer. (12. Januar 2020) Foto: Galapagos National Park/Keystone

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Auf einer der Galápagos-Inseln ist ein Vulkan ausgebrochen. Der Vulkan La Cumbre auf der unbewohnten Insel Fernandina sei bereits seit Sonntagabend (Ortszeit) aktiv, teilte der Galápagos-Nationalpark am Dienstag mit. Aus einem Riss an der südöstlichen Flanke des 1467 Meter hohen Kraters dringe Lava aus und fliesse zur Küste.

Dem Ausbruch ging nach Angaben von Ecuadors Geophysikalischem Institut ein Erdbeben der Stärke 4,7 voraus, dem etwa 30 Nachbeben folgten.

Zuletzt war La Cumbre im Juni 2018 ausgebrochen. Auf Fernandina leben einige seltene Arten von Leguanen, Pinguinen, flugunfähigen Kormoranen und Schlangen.

Die 1978 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärten Galápagos-Inseln liegen tausend Kilometer westlich des ecuadorianischen Festlandes. Die Artenvielfalt auf den abgelegenen Vulkaninseln im Pazifik ist weltweit einzigartig. Den britischen Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) regten sie zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie an.

(aru/sda)

Erstellt: 14.01.2020, 23:04 Uhr

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