Willkommen in Durban – wenn der Meeresspiegel ansteigt

Eindrückliche Bilder zeigen, wie sich Mega-Citys verändern, wenn die Klimaerwärmung nicht gestoppt werden kann.

(Quelle: Climate Central)

Nur zwei Grad Celsius reichen aus: So könnte die Stadt Durban in Südafrika künftig aussehen.


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Der Meeresspiegel steigt nach Angaben des Weltklimarates mit zunehmender Geschwindigkeit, derzeit mit über drei Millimeter pro Jahr. Hauptgründe seien die Erwärmung des Meereswassers, das sich dadurch ausdehnt, sowie das Schmelzen des Eises von Gletschern, Grönland und der Antarktis.

Zu den zehn am meisten gefährdeten Megastädten zählen Shanghai, Hongkong, Kalkutta und Mumbai. Auf interaktiven Karten können die verschiedenen Szenarien für alle Regionen der Welt betrachtet werden (ziehen Sie mit dem Cursor den Schieber nach links oder rechts).

(Quelle: Climate Central)

(Quelle: Climate Central)

Selbst in europäischen Ländern mit Meeresküste wie Italien, Spanien, Frankreich oder Deutschland wären demnach auch bei einem 2-Grad-Plus jeweils zwischen 1,5 und 2,8 Millionen Menschen gefährdet.

(Quelle: Climate Central)

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Anstieg nur sehr langsam

«Ein Anstieg des Meeresspiegels ist nichts, wovor man Angst haben müsste, weil er sehr langsam verläuft. Aber er ist etwas, um das man sich sorgen muss, weil er unser Land verschwinden lässt, inklusive der Städte», wurde Co-Autor Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zitiert.

Die Forscher legen bei ihren Karten einen Meeresspiegelanstieg von 7,4 bzw. 4,5 Metern zugrunde. Je nach Schadstoffausstoss werden diese Höhen in 200 bis 2000 Jahren erreicht, hiess es. (slw/sda)

Erstellt: 09.11.2015, 09:58 Uhr

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