Zahl der Toten nach Pipeline-Explosion in China steigt auf 55

In der chinesischen Hafenstadt Qingdao war am Freitag eine Ölpipeline explodiert. Die Zahl der Toten ist nun erneut gestiegen. Der Vorfall hat auch Auswirkungen auf die Wärmeversorgung der Menschen im Ort.

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Nach der schweren Explosion wegen eines Lecks an einer Ölpipeline in Ostchina ist die Zahl der Toten auf mindestens 55 gestiegen. Neun Menschen wurden nach dem Unglück in der Hafenstadt Qingdao noch vermisst und 136 in Spitälern behandelt.

Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Detonation am vergangenen Freitag hatte laut Staatsmedien zahlreiche Heizungen in der Neun-Millionen-Metropole beschädigt. In den kommenden Tagen könnten die Temperaturen in der Stadt laut Wettervorhersagen unter null Grad fallen und der Bevölkerung weiter zusetzen.

Leitung falsch verlegt

Ermittler machten menschliches Versagen für die Explosion verantwortlich. Die Pipeline sei falsch verlegt und ein Leck nicht ausreichend versorgt worden, erklärte Yang Dongliang von der Behörde für Arbeitssicherheit nach einer Besichtigung der Unfallstelle.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping war am Wochenende nach Qingdao gereist, um sich ein Bild vom Ausmass der Zerstörung zu machen. «Dies wird vermutlich nicht nach ein oder zwei Tagen vorüber sein», sagte er. Jeder, der für dieses Unglück verantwortlich sei, müsse hart bestraft werden, forderte Xi. (kpn/sda)

Erstellt: 25.11.2013, 11:01 Uhr

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