Zugverkehr auf Gotthardachse war komplett unterbrochen

Wegen eines Problems mit dem Zugssicherungssystem kam es während zwei Stunden zu Ausfällen auf der Gotthardstrecke.

Technische Störung: Auf der Gotthardlinie fuhren zwei Stunden lang keine Züge. (21. Mai 2007)

Technische Störung: Auf der Gotthardlinie fuhren zwei Stunden lang keine Züge. (21. Mai 2007) Bild: Martin Rütschi/Archivbild/Keystone

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Auf der Gotthardstrecke der SBB ist während einiger Zeit kein Zug mehr gerollt. Wegen eines Problems mit dem Zugssicherungssystem fiel der gesamte Bahnverkehr zwischen Brunnen SZ und Castione-Arbedo TI aus.

Die Störung dauerte von 16 bis 18 Uhr, wie eine SBB-Sprecherin sagte. Vom Unterbruch betroffen waren sämtliche Güter- und Personenzüge. Sieben Züge waren auf der Strecke blockiert. Mehrere weitere wurden bei ihren Ausgangspunkten angehalten und gar nicht erst auf die Strecke gelassen.

Weiter mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen

Die Fernverkehrszüge Basel-Lugano fielen gemäss SBB-Angaben zwischen Arth-Goldau und Bellinzona aus, die Fernverkehrszüge Basel-Locarno zwischen Brunnen und Locarno.

Die internationalen Züge zwischen Zürich und Mailand verkehrten nicht zwischen Zürich und Bellinzona. Reisende von Zürich nach Mailand mussten via Bern reisen. Die S2-Züge von Baar nach Erstfeld konnten die Strecke zwischen Arth-Goldau und Erstfeld nicht befahren.

Auch nach Behebung der Störung mussten die Reisenden auf der Gotthardstrecke Zugsausfälle und Verspätungen in Kauf nehmen. Die SBB rechnet, dass die Behinderungen bis Betriebsschluss anhalten. (bee/sda)

Erstellt: 25.01.2016, 17:42 Uhr

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