Zwei Frauen in Basel getötet

In der Stadt Basel sind am Nachmittag zwei Frauen in ihren Häusern getötet worden, zudem wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Die Polizei hat den mutmasslichen Täter verhaftet.

Zwei Tote, ein Schwerverletzter: Ein Ermittler der Kriminalpolizei an einem der Tatorte. (3. November 2014) Bild: Simon Ertler/newspictures

Zwei Tote, ein Schwerverletzter: Ein Ermittler der Kriminalpolizei an einem der Tatorte. (3. November 2014) Bild: Simon Ertler/newspictures

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Bei zwei Tötungsdelikten in Basel sind am Montagnachmittag zwei Frauen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde zudem lebensgefährlich verletzt. Ein weiterer Mann, der der Taten dringend verdächtigt wird, wurde festgenommen.

Ereignet haben sich die Delikte zwischen etwa 13.30 und 16 Uhr im Breite-Quartier in Basel. Die beiden Tatorte liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass die Gewaltdelikte von der gleichen Täterschaft verübt wurden, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ereignete sich das erste Tötungsdelikt in einem Mehrfamilienhaus am Nasenweg. Kurze Zeit später ging die Meldung ein, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Wildensteinerstrasse ebenfalls eine Frau getötet und ein Mann lebensgefährlich verletzt worden sei.

Im Lauf des Nachmittags umstellte die Polizei ein Mehrfamilienhaus an der Farnsburgerstrasse. Dort konnte um 17 Uhr ein Mann überwältigt und festgenommen werden, welcher der Taten dringend verdächtigt wird, wie die Staatsanwaltschaft schreibt.

Keine Angaben zu Tathintergründen

Zu den Opfern, zum Hergang und zu den Hintergründen der Bluttat konnte die Staatsanwaltschaft am Abend noch keinerlei Angaben machen. Die Identität der Opfer sei nicht mit Sicherheit geklärt. Auch zum mutmasslichen Täter konnte der Sprecher der Staatsanwaltschaft noch nichts sagen. Weitere Informationen wurden für Dienstagnachmittag in Aussicht gestellt.

Die Staatsanwaltschaft, die einen Zeugenaufruf erlassen hat, setzte für die Ermittlungen eine grössere Sonderkommission ein. Im Einsatz standen am Montagnachmittag neben zahlreichen Patrouillen der Polizei Notarzt und Sanität sowie das Institut für Rechtsmedizin, die Kriminaltechnische Abteilung sowie die Kriminalpolizei. (wid/sda)

Erstellt: 03.11.2014, 19:56 Uhr

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