Zwölf Tote bei Busunfall mit Touristen in Mexiko

Bei einem Kreuzfahrt-Landausflug auf Yucatán kamen zwölf Touristen ums Leben. Der Fahrer des Buses ist offenbar geflohen.

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Bei einem Carunfall während eines Kreuzfahrt-Landausflugs in Mexiko sind mindestens zwölf Touristen ums Leben gekommen. Weitere 18 Menschen wurden verletzt, als der Car am Dienstag im ostmexikanischen Bundesstaat Quintana Roo aus zunächst unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam und umkippte.

Dies teilten die lokalen Tourismusbehörden mit. Unter den Todesopfern sei auch eine Minderjährige. Zunächst waren die Sicherheitskräfte von 11 Toten ausgegangen.

Unter den 31 Businsassen befanden sich Feriengäste aus den USA, Schweden, Italien und Brasilien, wie das Transportunternehmen Costa Maya, zu dem der verunglückte Bus gehört, mitteilte. Der Bus transportierte 27 Touristen von den Kreuzfahrtschiffen «Celebrity Equinox» und «Serenade of the Seas», die im Hafen von Mahahual auf der Riviera Maya festgemacht hatten, wie die Reederei Royal Caribbean Cruises über Twitter mitteilte.

Sie wollten die 70 Kilometer entfernte archäologische Maya-Stätte von Chacchoben besuchen. Nur fünf Kilometer von Mahahual entfernt ereignete sich jedoch das Unglück. Der Fahrer floh vom Unfallort, wie die Zeitung «Excelsior» berichtete. Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatan, wo auch der beliebte Badeort Cancun liegt, ist der von ausländischen Touristen am meisten besuchte mexikanische Bundesstaat.

Zeugen beschreiben dramatische Sznene

Der Tourist Chris Brawley, der kurz nach dem Geschehen am Morgen an der Unfallstelle ankam, sagte, der Fahrer habe eindeutig die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Überall auf der Strasse seien Spuren zu sehen gewesen. Der aus Texas stammende Brawley sagte, die Strasse sei trocken und die Sicht gut gewesen. Nach seiner Einschätzung war kein anderes Fahrzeug in das Unglück verwickelt.

Ein anderer Zeuge, der Geistliche Michael Schuenemeyer aus Cleveland, sagte, er sei rund eine Stunde nach dem Vorfall an dem Bus vorbeigefahren. Dieser sei gerade aufgerichtet worden, «er war in ziemlich schlechtem Zustand», so Schuenemeyer. (fal/chk/sda/ap)

Erstellt: 19.12.2017, 20:32 Uhr

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