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Achtung, Allergiker – jetzt wird es schlimm für euch

Die warmen Temperaturen bringen die Gräser zum Blühen. Pollenallergien müssen frühzeitig behandelt werden, sonst bergen sie ernsthafte gesundheitliche Risiken.

Triefende Nase, juckende Augen: Eine von Heuschnupfen geplagte Frau schnäuzt die Nase. (Symbolbild)
Triefende Nase, juckende Augen: Eine von Heuschnupfen geplagte Frau schnäuzt die Nase. (Symbolbild)
Keystone

Allergiker dürften jetzt die Symptome des Heuschnupfens besonders stark spüren. Nach dem wechselhaften und kühlen Wetter der letzten Wochen blühen die Gräser jetzt überall auf, wie das Allergiezentrum Schweiz in einer Mitteilung schreibt.

So sorgen Gräserpollen für triefende Nasen, gerötete Augen und Halsschmerzen. Ausweichen ist fast unmöglich: Mit Sonne und warmen Temperaturen wirbeln jetzt überall im Mittelland und im Tessin Gräserpollen durch die Luft. Pollenallergiker leiden nun besonders, denn rund 70 Prozent von ihnen reagieren auf Gräser, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Bisher kam den Allergikern das kalte und regnerische Aprilwetter zugute. So habe sich der Blühbeginn der Gräser verzögert. «Mit dem warmen und sonnigen Wetter sind wir jetzt wieder im normalen Rhythmus», so Regula Gehrig, Biometeorologin von Meteo Schweiz. Das heisst: «Ab sofort ist immer wieder mit starken Belastungen zu rechnen. Ausser in den Bergen, wo die Gräser erst später blühen.»

Gefahren des Heuschnupfens

Heuschnupfen ist nicht nur lästig, er birgt auch ernsthafte gesundheitliche Risiken. Unbehandelt kann sich daraus ein allergisches Asthma entwickeln. «Heuschnupfen-Symptome sollten frühzeitig beim Allergologen abgeklärt werden», so Sereina de Zordo, Expertin beim Allergiezentrum Schweiz. «Damit die Therapie nächstes Jahr schon Wirkung zeigt, muss in diesem Herbst damit begonnen werden».

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