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Airbags als lohnende Beute

In den Kantonen Zürich, Aargau und Zug sind laut Medienberichten Airbag-Diebe unterwegs. Offenbar werden die Einbauteile nach Osteuropa gebracht und dort verkauft.

Professionell ausgebaut: Dieses Photo wurde von der Kantonspolizei Aargau mit einer Medienmitteilung publiziert.
Professionell ausgebaut: Dieses Photo wurde von der Kantonspolizei Aargau mit einer Medienmitteilung publiziert.

Wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte, bauten Unbekannte aus insgesamt neun in Tiefgaragen parkierten Autos in Ehrendingen und Holderbank die Airbags aus. Die Deliktsumme beträgt mehrere Zehntausend Franken. Zudem stahlen die Diebe auch andere Gegenstände aus den aufgebrochenen Fahrzeugen. Bereits im vergangenen April, Mai und Juni waren im Aargau aus parkierten Autos mehrere Airbags gestohlen worden.

Die Pendlerzeitung «20 Minuten» berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass auch die Kantonspolizei Zürich solche Diebstähle registriert. Das Blatt zitiert Mediensprecher Stefan Oberlin mit der Aussage, dass man seit April «eine regelrechte Welle von Airbag-Diebstählen» verzeichne. Mehr als 40 Airbags seien bislang gestohlen worden; zuletzt wurden demnach in der Nacht auf Mittwoch in Eglisau mehrere Fahrzeuge aufgebrochen. Desgleichen wird von solchen Diebstählen im Kanton Zug berichtet.

Markus Peter, Leiter Automobiltechnik beim Autogewerbeverband Schweiz will laut «20 Minuten» bereits wissen, was mit den gestohlenen Airbags geschieht. Sie würden nach Osteuropa verkauft und dort in Unfallfahrzeuge eingebaut, zitiert ihn die Zeitung. Eine Sprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden äusserte laut dem Bericht zudem die Vermutung, dass Profis am Werk seien. Die Diebe planten ihre Raubzüge und hätten reichlich Know-how bei der Demontage.

SDA/raa

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