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Alle Opfer lagen in ihren Betten

Zum Vierfachmord von Rupperswil gibts neue Details: Die Polizei fand die Opfer auf verschiedenen Stockwerken in verschiedenen Zimmern.

Täter finden oder Daten schützen? Röhrchen mit DNA in einem Labor. (Archivbild)
Täter finden oder Daten schützen? Röhrchen mit DNA in einem Labor. (Archivbild)
Reuters
Befragung der Anwohner durch die Polizei in der Nachbarschaft des Tatorts des Vierfachmordes in Rupperswil. Foto: Giorgia Müller
Befragung der Anwohner durch die Polizei in der Nachbarschaft des Tatorts des Vierfachmordes in Rupperswil. Foto: Giorgia Müller
Die Tat schockiert die Gemeinde Rupperswil: Bewohner gedenken der Opfer mit Kerzen. (24. Dezember 2015)
Die Tat schockiert die Gemeinde Rupperswil: Bewohner gedenken der Opfer mit Kerzen. (24. Dezember 2015)
Walter Bieri, Keystone
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Über den Tathergang des Vierfachmordes in Rupperswil war nicht viel bekannt. Nun ergaben «Blick»-Recherchen, dass der mutmassliche Täter Thomas N. alle Opfer auf verschiedenen Stockwerken in ihren Zimmern und Betten zurückgelassen hat.

Die Mutter der getöteten Familie lag demnach im Doppelbett im Elternschlafzimmer, im Kinderzimmer daneben wurde der 13-jährige Sohn zwischen Stofftieren gefunden. Er wurde vom Täter sexuell missbraucht. Die Leichen des älteren Sohns und dessen Freundin sollen im Dachgeschoss im Bett gelegen haben. Laut der Zeitung habe einer von ihnen wohl mitbekommen, wie der andere getötet wurde.

Der sexuelle Übergriff auf den jüngeren Sohn dürfte somit laut «Blick» nicht vor den Augen der anderen stattgefunden haben.

Ungeeigneter Brandbeschleuniger

Noch ist unklar, wie es Thomas N. gelang, vier Opfer unter Kontrolle zu halten. Das wird sich dann wohl erst vor Gericht klären.

Um die Spuren am Tatort zu vernichten, verspritzte der Täter Brandbeschleuniger, der aber scheinbar nicht gut brennbar war. Er wollte offenbar das ganze Haus abbrennen, denn er verspritzte die Flüssigkeit überall, auch auf Bettzeug, dass er über die Leichen warf.

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