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Als die Feuerwehr im Pistenbully anrollte, war es zu spät

In der Ost- und Zentralschweiz kam es in der Nacht zu Bränden mit Schwerverletzten und hohen Sachschäden. Einen besonderen Einsatz hatte die Feuerwehr im Ybrig-Gebiet.

Fehlendes Löschwasser, explodierende Gasflaschen: Der Einsatz der Feuerwehr in Oberiberg SZ war schwierig, ...
Fehlendes Löschwasser, explodierende Gasflaschen: Der Einsatz der Feuerwehr in Oberiberg SZ war schwierig, ...
Kantonspolizei Schwyz
..., das Bergrestaurant brannte bis auf die Grundmauern nieder. (27. Dezember 2012)
..., das Bergrestaurant brannte bis auf die Grundmauern nieder. (27. Dezember 2012)
Kantonspolizei Schwyz
Drei verletzte Personen, zwei tote Haustiere: Auch die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Kaltbrunn SG wurden von einem Brand aufgeschreckt. (27. Dezember 2012)
Drei verletzte Personen, zwei tote Haustiere: Auch die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Kaltbrunn SG wurden von einem Brand aufgeschreckt. (27. Dezember 2012)
Kantonspolizei St. Gallen
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Das Bergrestaurant Adlerhorst am Roggenstock bei Oberiberg SZ ist in der Nacht bei einem Brand vollständig zerstört worden. Das Wirtepaar konnte sich in Sicherheit bringen. Der Feuerwehr war es im unzugänglichen Gebiet nicht möglich, den Brand zu löschen.

Laut Polizei-Communiqué war die Brandmeldung kurz vor drei Uhr eingegangen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mussten mit Pistenfahrzeugen auf den Brandplatz hoch über dem Dorf Oberiberg auf knapp 1500 Meter über Meer gefahren werden.

Explodierende Gasflaschen

Die Feuerwehr musste sich jedoch auf die Sicherung des Brandplatzes konzentrieren. Die Situation vor Ort mit explodierenden Gasflaschen und fehlendem Löschwasser sei sehr schwierig gewesen, schreibt die Polizei. Um die grosse Hitze einzudämmen, wurde Schnee auf das Gebäude geschleudert. Dieses brannte aber bis auf die Grundmauern nieder.

Das Wirtepaar schlief zurzeit des Brandausbruchs im Gebäude, konnte sich aber selbstständig in Sicherheit bringen. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Der Sachschaden beträgt laut Polizei mehrere Hunderttausend Franken.

Mehrfamilienhaus ausgebrannt

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Kaltbrunn sind in der Nacht auf heute drei Personen verletzt worden, eine davon schwer. Das Gebäude brannte komplett aus. Der Sachschaden beträgt laut Polizei mehrere Hunderttausend Franken.

Das Feuer war kurz nach drei Uhr ausgebrochen, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Alle acht Bewohnerinnen und Bewohner konnten das brennende Haus verlassen. Eine 25-jährige Frau erlitt schwere Verbrennungen und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Ihr Ehemann wurde ebenfalls verletzt.

Hab und Gut verloren

Beim Sprung aus dem Haus verletzte sich zudem eine 27-jährige Frau. Eine fünfköpfige Familie mit drei Kleinkindern kam mit dem Schrecken davon. Die acht Hausbewohner verloren ihr Hab und Gut. Sie konnten bei Verwandten untergebracht werden.

Zwei Hunde kamen in den Flammen um. Die Feuerwehren Kaltbrunn-Benken, Schmerikon und Rapperswil-Jona löschten das Feuer. Ein Grossaufgebot von Rettungskräften kümmerte sich um die Verletzten und die obdachlos gewordenen Hausbewohner.

Durch die Löscharbeiten kam es zu einem Wasserschaden am Nachbargebäude. Die Brandursache wird vom Kriminaltechnischen Dienst der Polizei untersucht.

200'000 Franken Schaden in Rapperswil

In Rapperswil-Jona wurde ebenfalls in der Nacht auf heute eine Sägerei durch einen Brand zerstört. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von 200'000 Franken. Die Brandursache wird noch untersucht.

Als die Feuerwehr kurz vor drei Uhr mit 70 Personen und 14 Fahrzeugen ausrückte, stand das Sägereigebäude im Vollbrand, wie es im Polizeicommuniqué hiess. Die Feuerwehrleute konnten einen Hubstapler aus dem Gebäude retten, weitere Maschinen wurden ein Raub der Flammen.

Das in der Sägerei gestapelte, teilweise verbrannte Holz wurde ins Freie geholt. Im Innern der Sägerei loderten die Flammen mehrmals wieder auf. Die Brandursache wird von Spezialisten der Polizei untersucht.

SDA/fko

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