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Als ein SBB-IC mit 140 km/h statt 95 in die Kurve raste

Was in Nordspanien passierte, hätte sich auch in der Schweiz ereignen können. Das zumindest sagt der Präsident des Schweizerischen Lokführerverbandes. Er bezieht sich auf einen Vorfall vom 19. August 2010.

Matthias Chapman, Olivia Raths
Mit einem solchen Zug kam es beinahe zu einem Unglück: Intercity der SBB.
Mit einem solchen Zug kam es beinahe zu einem Unglück: Intercity der SBB.
Keystone

«Dass der Zug nicht entgleiste, kann nur als Glücksfall bezeichnet werden», sagt der Präsident des Verbands der Schweizer Lokführer (VSLF) Hubert Giger im Gespräch mit Redaktion Tamedia. Was war passiert?

Am 19. August, um 14.20 Uhr fuhr ein Intercity (Zürich–Genf) am Ende des Bahnhofes Vauderens (FR) mit hoher Geschwindigkeit in eine Kurve. «Mit 140 statt der erlaubten 95 Kilometer pro Stunde» sei der Zug unterwegs gewesen, sagt Giger.

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