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«Am 3. August muss wieder mit Gewittern gerechnet werden»

Die erste Augustwoche könnte den regnerischen Juli schnell vergessen machen. Ein Vergleich mit früheren Jahren zeigt, wie sich der Sommer 2011 bis jetzt geschlagen hat.

Nach dem regnerischen Juli fängt der August mit viel Sonnenschein an. Der Schweizer Nationalfeiertag am Montag verspricht gar perfektes Grillwetter. Es wird im ganzen Land sonnig, die Temperaturen steigen bis zu 26 Grad, im Tessin könnte es sogar noch ein Spürchen wärmer werden, wie Meteorologe Pascal Hobi von Meteonews gegenüber Redaktion Tamedia ausführt. Mit Niederschlag sei kaum zu rechnen. «Das Gewitterrisiko ist minim. Das höchste Niederschlagsrisiko liegt in den Südalpen bei tiefen 20 Prozent.»

Vor dem vielversprechenden Monatsanfang werden sich die Sonnenhungrigen noch etwas gedulden müssen. Das Wochenende wird veränderlich. Heute ist noch mit einzelnen Regengüssen zu rechnen. «Es wird aber nicht überall zwingend nass», wie Hobi betont. Auch der morgige Samstag bleibt noch etwas unbeständig. Erst ab Sonntag wird sich die Sonne häufiger zeigen. Einzig ein paar Quellwolken werden dann noch zu sehen sein, die Temperaturen werden sich um die 22 Grad einpendeln.

«Langfristige Prognosen taugen nichts»

Ob der August die grosse Wetterwende verspricht, darüber will Pascal Hobi keine Prognose abgeben. «Viele haben einen heissen Juli vorausgesagt, das Gegenteil ist eingetroffen. Langfristige Prognosen taugen nichts.»

Zumindest stehe für die erste Augustwoche kein Kälteeinbruch an. Bis zum Ende der nächsten Woche bleiben die Temperaturen bei warmen 25 Grad. Der Dienstag verspricht wettermässig die Fortsetzung des 1. Augusts zu werden. Am Mittwochabend müsse jedoch wieder vereinzelt mit Gewittern gerechnet werden. In den Bergen werde das Niederschlagsrisiko noch höher sein.

Der regnerische Juli

Der Juli scheint indes definitiv ins Wasser gefallen zu sein. «An einzelnen Orten fiel doppelt so viel Regen wie gewöhnlich», erklärt Hobi. Auch die Temperaturen lagen bis zu 1,5 Grad unter dem Normalbereich. Ausserdem gab es bis zu 30 Prozent weniger Sonnenscheindauer. Tendenziell könne man sagen, dass der Juli zu nass, zu kühl und zu wenig sonnig war. Die definitiven Juli-Daten seien jedoch noch nicht abschliessend ausgewertet.

Der Meteorologe erklärt den verregneten Juli mit einem grossen Tiefdruckgebiet, das sich von Skandinavien bis in den Alpenraum ausbreitete und sich hartnäckig dort hielt. Einzig ein paar Ausläufer eines Hochdruckgebietes sorgten für wenige Sonnentage. «Es konnte sich jedoch nie ein Hochdruckgebiet über dem Alpenraum etablieren. Das Azorenhoch ist auf den Azoren hocken geblieben.»

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