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Amoklauf mit einem Messer

In Tokio hat eine blutige Messerattacke im morgendlichen Berufsverkehr eine Panik ausgelöst. Mindestens 13 Menschen trugen Verletzungen davon.

Entsetzen in Tokio: Spurensicherung nach der Tat an der Bushaltestelle.
Entsetzen in Tokio: Spurensicherung nach der Tat an der Bushaltestelle.
Keystone

Ein mit einem Küchenmesser bewaffneter Mann drang am Freitagmorgen in zwei mit Schulkindern vollbesetzte Busse ein und fügte vier Fahrgästen Schnittwunden zu, wie Polizei und Medien berichteten. Neun weitere Passagiere erlitten Verletzungen, als sie vor dem Angreifer fliehen wollten.

Der Täter konnte schliesslich von einem Passanten bei einem Handgemenge überwältigt werden. Die Polizei nahm ihn fest. Das Motiv des Angreifers, eines 27-jährigen Arbeitslosen, ist allerdings noch nicht geklärt.

Zweiter Amoklauf nach 2008

«Erst dachte ich an einen Streit unter Schülern», berichtete einer der beiden Busfahrer. Aber dann habe er einen Schrei gehört und den Mann mit dem Messer gesehen. «Ich habe schnell die Tür geöffnet, um die Schüler herauszulassen. Das war alles, was ich tun konnte», sagte der Fahrer dem öffentlichen Rundfunksender NHK.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen Amoklauf in dem angesagten Tokioter Stadtteil Akihabara im Jahr 2008. Damals waren sieben Menschen getötet worden; zehn weitere Personen wurden verletzt.

SDA/raa

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