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Asylbewerber nach Drohungen ausgeschafft

Vier Bewohner des Asylbewerberzentrums Landegg in Wienacht-Tobel AR müssen die Schweiz verlassen. Die drei Männer und eine Frau aus Nordafrika hatten im Heim Unruhe gestiftet und die Heimleitung bedroht.

«Die St. Galler Polizei und Staatsanwaltschaft haben mit dem konsequenten Durchgreifen für Ruhe gesorgt», teilten die St. Galler Behörden, die das Asylzentrum zusammen mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden betreiben, mit. Dies nachdem es am Montag zu Drohungen gegen die Heimleitung gekommen war.

Die beiden Rädelsführer, ein Tunesier und ein Marokkaner, seien am Mittwoch zu unbedingten Freiheitsstrafen von je 60 Tagen verurteilt worden. Beide Männer seien wegen Diebstahls vorbestraft gewesen. Ein weiterer Tunesier bekam eine bedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen. Alle drei Asylsuchenden wurden in Ausschaffungshaft gesetzt, wie die Behörden mitteilten.

Nach der Wegweisung erneut gedroht

Ausgeschafft wird auch eine Marokkanerin, die den Drohbrief geschrieben hatte. Die Frau sei am Dienstag zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt worden. Als ihr im Asylzentrum eröffnet worden sei, dass sie Hausverbot habe und in ein anderes Zentrum versetzt werde, habe die Frau die Heimleiterin erneut bedroht. Daraufhin sei die Marokkanerin erneut festgenommen worden.

SDA/pbe

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