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Atatürk-Flughafen muss nach Unfall schliessen

Der grösste internationale Flughafen der Türkei hat seinen Betrieb zeitweilig eingestellt. Grund ist der Crash eines Privatjets bei der Landung.

Das Flugzeug schoss über die Landebahn hinaus und geriet in Brand. (Video: Tamedia/AFP)

Bei einer Notlandung auf dem internationalen Flughafen von Istanbul ist ein Privatjet in Brand geraten. Vier Menschen seien dabei am Donnerstag verletzt worden, teilten Behördenvertreter mit. Der Atatürk-Flughafen musste vorübergehend geschlossen werden, es kam zu Flugverspätungen.

Die Cessna Citation war mit zwei Piloten, einem Crew-Mitglied und einem Passagier unterwegs, wie der Istanbuler Gouverneur Vasip Sahin laut der Nachrichtenagentur Anadolu sagte. Alle vier seien türkische Staatsangehörige, es gehe ihnen gut, sie würden im Krankenhaus behandelt. Demnach kam der Jet von der Landebahn ab und fing Feuer. Die vier Insassen hätten aber selbst aus dem Flugzeug klettern können.

Der Flugbetrieb sei nach kurzer Zeit wieder zur Normalität zurückgekehrt, sagte der Gouverneur weiter. Die Website des Flughafens zeigte einige Verspätungen vor allem bei Landungen an.

Die Nachrichtenagentur Dogan berichtete, der Privatjet sei mit Ziel Nordzypern gestartet. Es sei aber wegen eines technischen Problems wieder umgekehrt und bei der Notlandung verunglückt. Auf Fotos war das in zwei Teile gebrochene Wrack zu sehen, das vom Schaum der Löscharbeiten bedeckt war.

Der Atatürk-Flughafen ist einer der grössten in Europa, täglich starten und landen dort bis zu 1500 Maschinen.

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