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«Auch ein Berner kann im Fluss einen Schwächeanfall erleiden»

Durch die Hauptstadt schwimmen ist schön, aber auch gefährlich. Innert kurzer Zeit kamen zwei Touristen ums Leben. Das Stadtberner Tourisbüro warnt nun im Internet vor den Gefahren des Flusses.

Der erfrischende Sprung in die Aare ist für viele alltäglich, aber trotzdem nicht zu unterschätzen: Badende springen in Bern von einer Brücke in die Aare.
Der erfrischende Sprung in die Aare ist für viele alltäglich, aber trotzdem nicht zu unterschätzen: Badende springen in Bern von einer Brücke in die Aare.
Beat Mathys

Letzte Woche stieg ein Tourist aus Südkorea in die Aare und wurde seither nicht mehr gesehen. Vorgestern wurde ein weiterer Tourist, ebenfalls ein Asiate, tot aus der Aare geborgen. Das Schwimmen in der Aare wird häufig unterschätzt.

In beinahe jedem Reiseführer über Bern findet sich mindestens eine Fussnote, die das Schwimmen im Fluss der Bundesstadt anpreist. Das bestätigt Isabel Furrer von Bern Tourismus. «Es gibt wenige Hauptstädte, die man durchschwimmen kann», sagt sie. Auf diversen Onlineportalen scheint der Sündenbock für die jüngsten Todesfälle bereits gefunden zu sein: Bern Tourismus, so der Tenor, locke die Touristen in die Aare, ohne genügend auf die Gefahren des Flusses aufmerksam zu machen.

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