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Auf den Bikini folgt der Regenmantel

Der Schweiz steht ein herbstliches Wochenende bevor. An Niederschlag wird es nicht mangeln, wie Meteonews schreibt.

Am Wochenende werden Regenfälle erwartet: Eine Passantin beim Bürkiplatz in Zürich. (Archiv)
Am Wochenende werden Regenfälle erwartet: Eine Passantin beim Bürkiplatz in Zürich. (Archiv)
Anthony Anex, Keystone

Der Herbst hält zum Wochenende mit Regen und kühleren Temperaturen Einzug in die Schweiz. Nach einer ersten Septemberhälfte mit Temperaturen im sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich, bringt der Einfluss eines tiefen Luftdrucks in den kommenden Tagen und Wochen ein der Jahreszeit entsprechendes Klima.

Auch an Niederschlag wird es nicht mehr mangeln, schreibt Meteonews. Bereits auf morgen Samstag werden reichliche Niederschlagsmengen mit Schwerpunkt entlang der zentralen und östlichen Alpen erwartet.

Zwischen Bodensee, Appenzellerland und Nordbünden sind lokal bis Samstagmittag zwischen 30 und 50l/m möglich, wobei durch Niederschlagsabkühlung in den Nordbündner Tälern die Schneefallgrenze lokal unter 2000 Meter sinken kann.

August holt Juli als heissesten Monat der Moderne ein

Gerade noch galt der Juli dieses Jahres als heissester Monat der Moderne – nun muss er sich nach UNO-Angaben diesen Titel mit dem August teilen. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erklärte heute, der August sei genauso heiss gewesen wie der Juli. Dieses Jahr werde insgesamt wohl das heisseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor 137 Jahren sein, nachdem bereits 2015 den bisherigen Rekord gebrochen hatte.

Laut der WMO war dieser August um 0,16 Grad wärmer als der bisher heisseste August im Jahr 2014. Zudem war er 0,98 Grad wärmer als der durchschnittliche August im Zeitraum von 1950 bis 1980. Es war im August genauso heiss wie im Juli, der laut UNO gerade erst den Rekord als «heissester jemals verzeichneter Monat» aufgestellt hatte.

Die hohen Temperaturen im August sind ein weiterer Hinweis auf die Erderwärmung, da gewöhnlich der Juli der heisseste Monat ist. «Wir haben eine längere Periode aussergewöhnlicher Hitze erlebt, die zur neuen Norm werden wird», erklärte WMO-Direktor Petteri Taalas. Seine Organisation appellierte erneut an die Staaten, das Klimaabkommen von Paris zu ratifizieren.

SDA/nag

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