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Auf Facebook mit dem Strick gedroht – Mann verurteilt

Ein 45-Jähriger bekommt eine Geldstrafe für wüste Äusserungen auf Facebook.

Auch was hier gepostet wird, kann strafrechtlich verfolgt werden: Die Apps von Facebook und anderen sozialen Netzwerken. (Archivbild: Keystone)
Auch was hier gepostet wird, kann strafrechtlich verfolgt werden: Die Apps von Facebook und anderen sozialen Netzwerken. (Archivbild: Keystone)

Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat einen 45-jährigen Schweizer wegen Einträgen auf Facebook verurteilt. Darin hatte er dem Leiter des Migrationsamtes unter anderem empfohlen, sich einen Strick zu nehmen.

Im Zusammenhang mit der Ausweisung einer Jugendlichen nach Serbien habe der 45-jährige Schweizer in einem Eintrag auf Facebook sinngemäss geschrieben, der Leiter des Migrationsamtes des Kantons St. Gallen solle sich einen Strick nehmen, bevor es andere tun, heisst es einer Mitteilung der St. Galler Staatsanwaltschaft vom Dienstag. Weiter schrieb der Mann, er wäre persönlich der Henker des Beamten, wenn die Todesstrafe wieder eingeführt würde. Zudem beschimpfte er den Leiter des Migrationsamtes mehrfach.

Die Staatsanwaltschaft erliess am 27. Februar einen Strafbefehl und verurteilte den 45-Jährigen wegen mehrfacher Beschimpfung und versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 110 Franken. Dafür gibt es eine Probezeit von drei Jahren.

Weiter muss der Mann eine Busse von 300 Franken bezahlen und die Verfahrenskosten in der Höhe von 400 Franken übernehmen. Der Strafbefehl ist rechtskräftig.

SDA/thu

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