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Australien hat bereits 50 Haie getötet

Die umstrittene Aktion zum Schutz von Surfern und Badegästen schreitet voran. Das längste getötete Tier mass viereinhalb Meter.

Umweltschützer kritisieren die Abschussspolitik: Ein nahe Moses Rock in Westaustralien gefangener Hai. (22. Februar 2014)
Umweltschützer kritisieren die Abschussspolitik: Ein nahe Moses Rock in Westaustralien gefangener Hai. (22. Februar 2014)
Sea Shepherd, AFP

Im Zuge der umstrittenen Einrichtung von Haiabschussgebieten in Westaustralien sind seit Ende Januar bereits 172 Haie gefangen und 50 von ihnen getötet worden. Amtlichen Angaben zufolge war unter den getöteten Haien ein viereinhalb Meter langes Tier.

90 Haie wurden gekennzeichnet und anschliessend wieder freigesetzt. Die australische Regierung hatte im Januar grünes Licht für die Einrichtung von Abschusszonen gegeben, mit denen Badende und Surfer geschützt werden sollen.

Köder ausgeworfen

An besonders beliebten Küstenstreifen in Westaustralien wurden einen Kilometer vor der Küste Köder ausgeworfen. Haie mit einer Mindestlänge von drei Metern, die anbissen und als Bedrohung angesehen wurden, durften in einer Testphase vom 25. Januar bis 30. April abgeschossen werden. Dazu gehören Weisse Haie sowie Bullen- und Tigerhaie.

In den vergangenen zwei Jahren hatten Haie vor der westaustralischen Küste sechs Schwimmer und Wassersportler getötet. Haie sind an Australiens Küsten weit verbreitet. Tierschützer kritisieren die neue Regelung. Die Abschusspolitik verstosse gegen Australiens Verpflichtungen zum Schutz des Weissen Hais, argumentieren sie.

SDA/mw

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