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Bachmanns fiktive US-Botschaft im Iran

Die US-Präsidentschaftskandidatin hat sich für den Iran eine überraschende Strafmassnahme ausgedacht: Sie möchte die nicht existierende US-Vertretung in Teheran schliessen.

Ungewöhnliche Vorschläge: US-Präsidentschaftsanwärterin Michele Bachmann.
Ungewöhnliche Vorschläge: US-Präsidentschaftsanwärterin Michele Bachmann.
Keystone

Wenn sie Präsidentin wäre, würde sie die US-Botschaft im Iran schliessen, sagte US-Präsidentschaftskandidatn Michele Bachmann gemäss einem Bericht der Online-Zeitung «Huffington Post» bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Die USA haben allerdings keine Botschaft mehr in Teheran.

1979 war die US-Botschaft im Iran von militanten Studenten gestürmt und 52 Diplomaten mehr als 440 Tage als Geiseln gehalten worden. Beide Länder unterhalten seitdem keine offiziellen Beziehungen, die konsularischen und diplomatischen Interessen der USA in Teheran werden von der Schweiz wahrgenommen.

Nicht der erste Patzer

Bachmann sitzt als Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus und führt dort innerhalb der Republikaner-Fraktion die erzkonservative Tea- Party-Bewegung an. Im Juni hatte sie ihre Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei den Wahlen im November 2012 gestartet.

Nach einem Höhenflug im Sommer lag sie in den Umfragen zuletzt mit nur noch rund fünf Prozent am unteren Ende des Bewerberfeldes. Bachmann sorgte immer wieder mit ungewöhnlichen aussenpolitischen Ansichten für Aufsehen. Mitte November etwa warnte sie vor einem «weltweiten Atomkrieg gegen Israel».

SDA/jak

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