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Berner Polizei fasst «Kult-Bankräuber»

Der Täter des Raubüberfalls auf eine Bankfiliale in Worb BE ist hinter Schloss und Riegel. Der 43-Jährige ist in Untersuchungshaft.

Am 27.2.2018 überfiel dieser Mann die Filiale der Berner Kantonalbank im Breitenrain in Bern.
Am 27.2.2018 überfiel dieser Mann die Filiale der Berner Kantonalbank im Breitenrain in Bern.
Kantonspolizei Bern
Am 21.12.2017 wurde die Filiale der Berner Kantonalbank  an der Bahnhofstrasse in Worb überfallen. Zur Flucht benutzte der Mann das blaue Bähnli.
Am 21.12.2017 wurde die Filiale der Berner Kantonalbank an der Bahnhofstrasse in Worb überfallen. Zur Flucht benutzte der Mann das blaue Bähnli.
Kantonspolizei Bern
Am 6.9.2017 die Filiale der Raiffeisenbank im Bläuacker in Köniz überfallen.
Am 6.9.2017 die Filiale der Raiffeisenbank im Bläuacker in Köniz überfallen.
Kantonspolizei Bern
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Der 43-Jährige, welcher am letzten Freitag eine Bankfiliale in Worb überfallen hat, hat weitere Raubdelikte gestanden. Dem Mann wird vorgeworfen, seit September 2017 vier Überfälle auf Bankfilialen in Köniz,Bern-Bümpliz,Worb und Bern-Breitenrain verübt zu haben. Dies teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Bei ersten Einvernahmen zeigte sich der Beschuldigte geständig, die Taten verübt zu haben. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben. Derweil sind unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland weitere Ermittlungen der Kantonspolizei Bern im Gang.

Zu überregionaler Bekanntheit brachte es der Mann durch die Fahndungsfotos – sie zeigten, dass sich der Räuber nicht gross verkleidete und trotzdem 15 Monate lang unerkannt blieb. Eine Bankfiliale im Berner Breitenrain überfiel er beispielsweise mit Norwegermütze, Skibrille und Skijacke. Er nahm sich nicht einmal die Mühe, das Halstuch über Kinn und Mund zu ziehen.

Nach einem Überfall in Worb flüchtete er mit dem berühmten «Blauen Bähnli» Richtung Stadt. Auf allen Fotos machte er eher den Eindruck eines zurückhaltenden, harmlosen Typen. Verletzt wurde meist niemand; einmal musste ein Person zur Kontrolle in ärztliche Behandlung gebracht werden. Wieviel Beute der Mann jeweils machte, ist nicht bekannt. Nach dem jüngsten Delikt in Worb ging er der Polizei ins Netz.

(pkb/sda)

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