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«Bauchtänzerin» Ruby am Opernball

Sie war auf dem Wiener Opernball kaum zu ignorieren: Die junge Marokkanerin Ruby Rubacuori, die derzeit im Mittelpunkt des Skandals um den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi steht.

Legten eine flotte Sohle aufs Parkett: Richard Lugner und sein Stargast Ruby.
Legten eine flotte Sohle aufs Parkett: Richard Lugner und sein Stargast Ruby.
Keystone
Attraktiver Gast: Ruby Rubacuori am Wiener Opernball.
Attraktiver Gast: Ruby Rubacuori am Wiener Opernball.
Reuters
Ein weiterer prominenter Gast: Der irische Musiker und Aktivist Bob Geldof.
Ein weiterer prominenter Gast: Der irische Musiker und Aktivist Bob Geldof.
Keystone
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Zwar hatte der Programmchef des ORF die Fernsehteams angewiesen, die 18-Jährige zu schneiden. Doch dann fingen die Kameras sie doch ein, als sie – kaum zu sehen wegen der Fotografen – auf dem roten Teppich einschwebte. Später gab es noch einmal einen kurzen Schwenk zu ihrer Loge, in der sie mit dem österreichischen Baumogul Richard Lugner Platz genommen hatte.

Lugner, in Wien oft auch nur «Mörtel» genannt, sorgt seit Jahren für schillernde Stargäste beim Opernball. Zu seinen Gästen gehörten unter anderem das Party-Girl Paris Hilton und die Star-Stripperin Dita von Teese.

Ruby: «Ich kann keinen Walzer tanzen»

Die Wiener High Society ist also einiges gewöhnt, doch dieses Jahr schienen die Nerven besonders blank zu liegen. Zumal Ruby am Vorabend des gesellschaftlichen Grossereignisses Reportern noch betont locker erzählt hatte, sie könne keinen Walzer tanzen, um dann nach einer Kunstpause verschmitzt hinzuzufügen: «Ich kann nur Bauchtanzen.»

Die italienische Staatsanwaltschaft wirft Berlusconi vor, die damals 17-jährige Karima el Mahroug auf einer Party für Sex bezahlt zu haben. Als diese später unter dem Verdacht eines Diebstahls festgenommen wurde, soll er seinen Einfluss genutzt haben, sie aus dem Polizeigewahrsam zu holen.

dapd/jos/dj

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