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«Bei einer einmaligen Sprengung sind die Risiken höher»

Welche Gefahren gibt es bei der heutigen Sprengung bei Gurtnellen? Und weshalb bleiben die Verkehrswege am Gotthard unsicher? Der Geologe Beat Keller im Gespräch mit Redaktion Tamedia.

Am Tag danach: Blick aus dem Helikopter auf das Gebiet des Felssturzes. (6. Juni 2012)
Am Tag danach: Blick aus dem Helikopter auf das Gebiet des Felssturzes. (6. Juni 2012)
Keystone
Bereitet die Sprengung vor: Der SBB-Geologe Marc Hauser im Felssturzgebiet bei Gurtnellen. (6. Juni 2012)
Bereitet die Sprengung vor: Der SBB-Geologe Marc Hauser im Felssturzgebiet bei Gurtnellen. (6. Juni 2012)
Keystone
Vor Ort: Spezialisten besprechen das weitere Vorgehen. (5. Juni 2012)
Vor Ort: Spezialisten besprechen das weitere Vorgehen. (5. Juni 2012)
Keystone
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Herr Keller, wie aussergewöhnlich ist die heutige Sprengung?

Das kommt in der Schweiz so alle paar Jahre vor. Es braucht eine enge Zusammenarbeit zwischen Geologen und Sprengtechnikern. Die Geologen bestimmen, welcher Teil des Felsens wegzusprengen ist und auf welche stabile Fläche abgezielt wird. Die Sprengtechniker legen die Zündabfolge, die Ladungsmenge und das Bohrraster fest, also die Anordnung der Sprengladungen.

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