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Bericht: Siebenjährige stirbt in US-Gewahrsam

Das Mädchen aus Guatemala soll gemäss einem Medienbericht an «Dehydrierung und Schock» gestorben sein.

Hoffen auf ein besseres Leben: Eine Familie aus Zentralamerika wird von einem Zollbeamten in El Paso (Texas) begleitet. (29. November 2018)
Hoffen auf ein besseres Leben: Eine Familie aus Zentralamerika wird von einem Zollbeamten in El Paso (Texas) begleitet. (29. November 2018)
Russell Contreras (AP), Keystone

Im US-Bundesstaat New Mexico starb offenbar ein siebenjähriges Mädchen aus Guatemala im Gewahrsam der Grenzschutzbehörden. Das Mädchen sei an «Dehydrierung und Schock» gestorben, berichtete die «Washington Post» am Donnerstag unter Berufung auf die US-Grenzschutzbehörde. Das Mädchen war demnach kurz zuvor mit seinem Vater und dutzenden weiteren Menschen illegal über die mexikanische Grenze in die USA gekommen.

Wie die Zeitung unter Berufung auf die Behörde weiter berichtete, hatte das Mädchen «mehrere Tage lang weder gegessen noch Wasser getrunken». Acht Stunden nach der Ingewahrsamnahme habe das Mädchen Krämpfe bekommen, sei in ein Krankenhaus geflogen worden und dort gestorben.

Die harte Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump ist ein zentraler Pfeiler seiner Präsidentschaft. Kritiker werfen ihm vor, Migranten für politische Zwecke zu dämonisieren.

Video: Die Hoffnung auf ein besseres Leben

Flüchtlinge aus Mittelamerika wurden gefilmt, wie sie über einen Grenzzaun in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana klettern. (Video: Reutes)

Im Zuge seiner «Null-Toleranz»-Politik kündigte er den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko an, stationierte tausende Soldaten an der Grenze und trennte mehr als 2000 Kinder aus Einwandererfamilien von ihren Eltern. Angesichts eines Aufschreis in den USA und weltweit sah sich Trump gezwungen, die systematischen Familientrennungen wieder zu stoppen.

AFP/fal

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