Zum Hauptinhalt springen

Berühmte BBC-Löwen in Kenia vergiftet

Sie waren die Stars einer BBC-Dokumentation: Acht Tiere, darunter die beliebte Löwin Bibi, sind nach dem Verzehr eines Kuhkadavers gestorben.

«Worte können diesen Verlust nicht beschreiben»: Das Bild eines BBC-Kameramanns zeigt die tote Löwin Bibi. (7. Dezember 2015)
«Worte können diesen Verlust nicht beschreiben»: Das Bild eines BBC-Kameramanns zeigt die tote Löwin Bibi. (7. Dezember 2015)
Twitter / Mark MacEwen
Im Verdacht, die Löwen vergiftet zu haben, stehen lokale Rinderhirten, die ihre Tiere regelmässig in den Masai-Mara-Nationalpark treiben, in dem die Löwen lebten.
Im Verdacht, die Löwen vergiftet zu haben, stehen lokale Rinderhirten, die ihre Tiere regelmässig in den Masai-Mara-Nationalpark treiben, in dem die Löwen lebten.
The David Sheldrick Wildlife Trust/Patrick Reynold
Ihnen droht eine hohe Geldstrafe oder sogar lebenslange Haft.
Ihnen droht eine hohe Geldstrafe oder sogar lebenslange Haft.
The David Sheldrick Wildlife Trust/Patrick Reynold
1 / 4

Acht Löwen einer Gruppe, die durch eine Fernsehserie berühmt wurde, sind in einem Nationalpark in Kenia vergiftet worden. Zwei der Stars in einer seit langem laufenden BBC-Dokumentation starben, nachdem sie einen vergifteten Kuhkadaver gefressen hatten. Einer der Löwen wird vermisst, und fünf werden von Tierärzten behandelt. Der Zoologe Jonathan Scott, einer der ersten Moderatoren der Sendung, beklagte das «Ende einer Ära».

Unter den toten Tieren ist die 17-jährige Löwin Bibi, die eine Art Berühmtheit durch die von 1996 bis 2008 laufende beliebte Fernsehserie wurde. Sie wurde nach Angaben von BBC-Mitarbeitern schwer atmend mit Schaum vor dem Mund gefunden, bevor sie starb.

Ein Ausschnitt aus der BBC-Dokumentation. (Quelle Youtube/BBC Worldwide)

Im Verdacht, die Löwen vergiftet zu haben, stehen lokale Rinderhirten, die ihre Tiere regelmässig in den Masai-Mara-Nationalpark treiben, in dem die Löwen lebten. Zwei Männer sollten am Dienstag wegen der Vergiftung der Löwen angeklagt werden. Ihnen droht eine hohe Geldstrafe oder sogar lebenslange Haft.

AFP/dia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch