Bewaffnete stehlen Juwelen im Millionenwert

Auf einer Autobahn in Frankreich haben 15 Angreifer in der Morgendämmerung Kleinbusse gestoppt und überfallen. Dabei erbeuteten sie wertvolle Edelsteine.

An der Mautstelle ausgeraubt: An diesem Tatort hat sich der Raubüberfall ereignet. (11. März 2015)

An der Mautstelle ausgeraubt: An diesem Tatort hat sich der Raubüberfall ereignet. (11. März 2015) Bild: Jeff Pachoud/AFP

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Bei einem Überfall auf zwei Kleinbusse in Frankreich haben Diebe Juwelen im Millionenwert erbeutet. Der Raub ereignete sich am frühen Morgen auf der Autobahn 6 bei Avalon zwischen Paris und Lyon:

Bei der Zahlstelle Avalon der Autobahn A6 geschah der Unfall. (Karte: Google maps)

Nach Polizeiangaben waren etwa 15 Bewaffnete beteiligt. Die Fahrer, die zum Aussteigen gezwungen wurden, blieben unverletzt.

Anschliessend flüchteten die Diebe mit den Transportern sowie vier weiteren Autos. Die zwei Kleinbusse seien ausgebrannt in einem Wald in der Nähe des Tatorts entdeckt worden, sagte ein Beamter. Von den Juwelen fehlte jede Spur.

Die Behörden durchkämmten auf der Suche nach den Dieben die Region Burgund südöstlich der Hauptstadt Paris. Der Vorfall vom Mittwoch reiht sich ein in eine Serie grosser Juwelendiebstähle in Frankreich in den vergangenen Jahren.

Überfall mit Geiselnahme

Im vergangenen November überfielen zwei Bewaffnete ein Cartier-Juwelengeschäft in einer Touristengegend von Paris und lieferten sich anschliessend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über die Seine. Die Angreifer nahmen zudem eine Frau als Geisel, ehe sie sich ergaben.

2013 hatten sich am Rande der internationalen Filmfestspiele in Cannes zwei aufsehenerregende Diebstähle ereignet. Im ersten Fall ging ein Bewaffneter in eine Juwelenshow in einem Hotel, stahl Ware im Wert von etwa 126 Millionen Euro und verschwand in einer Seitenstrasse. Anschliessend machten sich auf der gleichen Promenade zwei bewaffnete Männer mit erbeuteten Luxusuhren davon.

Im Februar wurden acht Personen im Zusammenhang mit einem der spektakulärsten Juwelendiebstähle in der jüngeren Geschichte Frankreichs verurteilt. Dieser hatte sich 2008 in einem Harry-Winston-Schmuckgeschäft in Paris ereignet. Drei Bewaffnete brachten dabei Ware im Wert von etwa 85 Millionen Euro in ihren Besitz.

(rub/sda)

Erstellt: 11.03.2015, 10:40 Uhr

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