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Blitz trifft Golfer – Mann schwer verletzt im Spital

Auf dem Golfplatz in Saanenmöser wurde ein Mann von einem Blitz getroffen. Zuvor war die Spielrunde offiziell abgebrochen worden.

Trotz Gewitterwarnung weitergespielt: Ein Mann befolgte die Regel des Golfclubs nicht.(Keystone/Symbolbild)
Trotz Gewitterwarnung weitergespielt: Ein Mann befolgte die Regel des Golfclubs nicht.(Keystone/Symbolbild)
iStock

Nach dem Einschlag des Blitzes musste der Golfspieler schwer verletzt per Helikopter ins Spital geflogen werden. Wie eine Mediensprecherin der Berner Kantonspolizei auf Anfrage sagte, ging die Meldung bei der Polizei um 18 Uhr ein. Die Sprecherin bestätigte damit eine Meldung auf der Internetseite des «Blicks».

Wie der Golfclub Gstaad-Saanenland am Mittwoch auf Anfrage bekanntgab, hatte der Club-Manager um 16.30 Uhr entschieden, dass die Spielrunde wegen des aufziehenden Gewitters abgebrochen werden muss. Dies wird den Spielern jeweils mit dem Abfeuern von zwei Raketen kommuniziert. In der Folge fanden sich alle Spieler im Clubhaus ein.

Zwei setzten ihre Runde aber später fort. Einer dieser beiden Spieler sei kurz vor sechs Uhr vom Blitz getroffen worden. Er konnte auf dem Golfplatz reanimiert werden. Der Mitspieler leistete erste Hilfe.

Wichtige Regel des Clubs

Im Golfreglement stehe, schreibt der Golfclub, dass sich bei einem Spielabbruch alle Beteiligten vom Platz entfernen müssten. Befolgten sie das nicht, liege das in ihrer eigenen Verantwortung.

Schon gegen 15 Uhr war ein Gewitter über den Golfplatz in Saanenmöser gezogen. Der Manager des Golfclubs liess um 15.10 Uhr die Spiele unterbrechen. Sämtliche Spielerinnen und Spieler hätten das Clubhaus oder Schutzhütten aufgesucht, schreibt der Golfclub. Nachdem die Schlechtwetterfront weitergezogen sei, habe um 15.55 Uhr weitergespielt werden können.

Über das Berner Oberland zogen am Dienstag immer wieder Gewitter. Die meisten Schadensmeldungen gingen bei der Berner Kantonspolizei in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ein. Am Dienstag gegen Abend gingen noch acht Meldungen ein, wie die Polizeisprecherin weiter sagte. In den meisten Fällen ging es um umgestürzte Bäume oder Wasser in Kellern.

SDA/red

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