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Bombenalarm legt Brüssels Europaviertel lahm

In der Nähe der EU-Kommission und des Europäischen Rates wurde in Belgiens Hauptstadt ein verdächtiges Auto entdeckt. Strassen, eine Metro-Station und ein Bahnhof wurden gesperrt.

Kein Sprengstoff gefunden: Das Europaviertel von Brüssel nach dem Bombenalarm. (9. Juni 2015)
Kein Sprengstoff gefunden: Das Europaviertel von Brüssel nach dem Bombenalarm. (9. Juni 2015)
Laurie Dieffembacq, AFP

Wegen eines Bombenalarms ist der Verkehr im Brüsseler Europaviertel, der Verwaltungszentrum der EU, am Dienstagabend vorübergehend zum Erliegen gekommen. Polizisten untersuchten ein verdächtiges Auto auf einem Parkplatz, fanden aber keinen Sprengstoff.

Die Polizei hatte den Bereich zwischenzeitlich abgeriegelt und den Bahn- und Autoverkehr vorübergehend gestoppt, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete.

Falscher Alarm

Belgischen Medien zufolge war der Bombenalarm gegen 21.30 Uhr im Europaviertel Schuman ausgelöst worden. Dort befinden sich der Sitz der EU-Kommission sowie des Europäischen Rates. Auslöser war laut Belga ein verdächtiges Auto, das auf dem Parkplatz des Europäischen Rates abgestellt worden war. Bombenexperten hätten vor Ort festgestellt, dass es sich um falschen Alarm gehandelt habe.

Zuvor waren die Strassen rund um den Europäischen Rat gesperrt worden. Die nahe gelegene Metro-Station Schuman sowie der Bahnhof Brüssel-Schuman wurden gesperrt, auch der Verkehr in nahe gelegenen Tunneln wurde gestoppt.

Verkehr normalisiert sich

Eine Stunde nach dem Alarm wurden die Strassen wieder für den Verkehr freigegeben, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Auch der Metro- und Zugverkehr lief wieder an.

Am Mittwoch steht der EU-Lateinamerika-Gipfel an. Es werden in Brüssel die Staats- und Regierungschefs aus 40 lateinamerikanischen und EU-Ländern erwartet.

SDA/chk

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