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Bombte sich der Waffennarr von Netstal in den Tod?

Waffen, Alkohol, Eheprobleme: Der Mann, dessen Haus am Samstag in Netstal explodierte, hat sich möglicherweise selbst in die Luft gejagt. Der «Glarner James Bond» gilt als paranoid.

«Es gab einen irrsinnigen Knall, unser Haus zitterte.» So schildert eine Netstalerin die Explosion, die sich wenige Dutzend Meter von ihrem Haus ereignete und am Samstagabend ein Haus gänzlich zerstörte. Es war das Haus von G.E., der auch «Glarner James Bond» genannt wird. Der 62-jährige Waffennarr und notorische Alkoholiker liegt möglicherweise selbst unter den Trümmern. Seine Frau, die sich in der Küche aufhielt, kommt wie durch ein Wunder mit leichten Verletzungen und einem Schock davon.

Es war nach 18 Uhr, als das Haus in die Luft flog. Neun Menschen aus den umliegenden Häusern mussten evakuiert werden. Das Gelände wurde grossräumig abgesperrt. 90 Feuerwehrmänner und Polizisten waren im Einsatz. Die Polizei kann nach derzeitigem Wissensstand nicht ausschliessen, dass G.E. sein Haus selbst gesprengt hat. Zumal er alles andere als ein unbeschriebenes Blatt ist.

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