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Bündner Bär reisst trächtige Eselin

Im Puschlav GR ist eine trächtige Eselin dem Bären M13 zum Opfer gefallen. Das Tier war auf einer Weide durch einen Elektrozaun geschützt. Den kantonalen Jagdinspektoren erstaunt der Vorfall nicht.

Sitzt hier friedlich auf einer Mauer am Strassenrand. Nun befindet er sich bereits wieder in Italien: M25 bei Zernez im Unterengadin. (9. Mai 2014)
Sitzt hier friedlich auf einer Mauer am Strassenrand. Nun befindet er sich bereits wieder in Italien: M25 bei Zernez im Unterengadin. (9. Mai 2014)
Peter Balscheit, Leserreporter
Riss im Unterengadin rund ein Dutzend Schafe und einen Esel: Der Bär M25 bei Zernez. (9. Mai 2014)
Riss im Unterengadin rund ein Dutzend Schafe und einen Esel: Der Bär M25 bei Zernez. (9. Mai 2014)
Peter Balscheit, Leserreporter
Daniel und Martina Stecher
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M13 hat im Bündner Südtal Puschlav eine trächtige Eselin gerissen. Das Nutztier war zusammen mit elf Artgenossen auf einer Weide, gesichert durch einen Elektrozaun.

Der Vorfall sei nichts Aussergewöhnliches, sagte der kantonale Jagdinspektor Georg Brosi gegenüber dem «Bündner Tagblatt». Esel gehörten genauso ins Beutespektrum des Bären wie Schafe. Der Elektrozaun habe die Herde nicht geschützt, da er über ein Bachbett zu hoch gespannt gewesen sei.

Unauffälliges Verhalten

Der Riss wird laut Brosi keine Auswirkungen auf die Einstufung des Bären haben und auch keine Massnahmen auslösen. Der Jagdinspektor stellt M13 generell ein gutes Zeugnis aus. Das Grossraubtier verhalte sich seit seiner Rückkehr ins Puschlav Anfang September unauffällig.

M13 wurde in Graubünden erstmals am Ostersamstag gesichtet, im Unterengadin. Seither ist der Braunbär praktisch ununterbrochen unterwegs. Er war im Bergell, im Münstertal, im Oberengadin und im Puschlav. Bei seinen Wanderungen überquerte er mehrmals die Grenzen zu Italien und Österreich.

SDA/wid

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