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Bürgermeister von Feldkirch unter Verdacht

Gegen den 56-jährigen Bürgermeister der Stadt Feldkirch in Österreich wird offenbar wegen einer Vergewaltigung ermittelt. Er weist die Vorwürfe zurück.

Die Stellvertreteterin des Bürgermeisters, Erika Burtscher, erklärte öffentlich, dass Ermittlungen gegen den Amtsinhaber Wilfried Berchtold im Gange seien. Berchtold weist die Vorwürfe laut der Erklärung «ganz entschieden zurück». Seine Termine als Stadtoberhaupt übernimmt aber vorübergehend Burtscher. Der Bürgermeister selbst war bei der Verlesung der Erklärung im Feldkircher Rathaus nicht anwesend.

Er sei ob des Vorwurfs gegen ihn «gesundheitlich stark angeschlagen», erklärte seine Stellvertreterin. Sie wies darauf hin, dass der Wahrheitsgehalt der Anzeige noch von der Justiz zu prüfen sei. Zu inhaltlichen Fragen nahm Burtscher bei dem Anlass nicht Stellung. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch bestätigte am Montag ohne Nennung eines Namens, «dass gegen eine in der Gemeindepolitik tätige Person Ermittlungen wegen eines Sexualdelikts geführt werden».

Der vierfache Familienvater Berchtold ist seit 1991 Bürgermeister von Feldkirch, der mit knapp 31'000 Einwohnern zweitgrössten Stadt Vorarlbergs. Im März wurde er in der Direktwahl mit 76,2 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt, damit schnitt er persönlich noch um über acht Prozentpunkte besser ab als seine Partei, die ÖVP.

SDA/raa

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