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Busbetrieb macht Schluss mit Dialekt-Durchsagen

«Schwümmbad» und «Schuelhuusplatz » hört man in den Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen nicht mehr. Die Durchsagen erfolgen neu auf Hochdeutsch.

Hörbehinderte sollen die Haltestellendurchsagen besser verstehen: RVBW-Bus fährt nach Baden.
Hörbehinderte sollen die Haltestellendurchsagen besser verstehen: RVBW-Bus fährt nach Baden.
Keystone

In den Bussen der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) erfolgen die Haltestellen-Ankündigungen neustens auf Hochdeutsch. Ausschlaggebend ist eine Verordnung des eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Demnach müssen die Durchsagen für Hörbehinderte gut verständlich sein.

«Messungen haben gezeigt, dass hochdeutsche Durchsagen für Hörbehinderte deutlich besser verständlich sind als solche in Mundart», sagt Gregor Saladin, Mediensprecher des Bundesamts für Verkehr (BAV) zur «Aargauer Zeitung». Ausserdem seien die Durchsagen auch für Personen aus der Romandie, Tessin und dem Ausland besser verständlich.

Moderatorin machte bislang Durchsagen

Während der letzten zehn Jahren hatte eine ehemalige Tele-M1-Moderatorin die Haltestellen in den Bussen des RVBW angekündigt: «Schwümmbad», «Schtei» oder Schuelhuusplatz» war jeweils zu hören. Die hochdeutschen Durchsagen werden nun von einer langjährigen RVBW-Mitarbeiterin gesprochen. Eine Computerstimme sei nicht infrage gekommen. Ausserdem sollte es wieder eine weibliche Stimme sein, die Fahrgäste hätten dies als positiv bewertet.

Negative Feedbacks hat es bislang keine gegeben, wie es im Bericht weiter heisst. Laut dem BAV waren die RVBW eines der letzten Deutschschweizer öV-Unternehmen, deren Durchsagen in Schweizerdeutsch erfolgten.

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