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Buschfeuer legt Atomlabor weiter lahm

Im US-Staat New Mexico wütet weiterhin ein bedrohlicher Grossbrand. Die Behörden sind aber zuversichtlich, dass die Stadt Los Alamos und das dortige Atomforschungszentrum die Katastrophe heil überstehen.

Die Buschbrände richteten in der Atomanlage kaum Schäden an: Ein Feuerwehrmann rückt zu den Flammen vor. (1. Juli 2011)
Die Buschbrände richteten in der Atomanlage kaum Schäden an: Ein Feuerwehrmann rückt zu den Flammen vor. (1. Juli 2011)
Keystone
Noch sind die Brände nicht vollständig gestoppt: Ein Feuerwehrmann schaut über den qualmenden Los Alamos Canyon. (1. Juli 2011)
Noch sind die Brände nicht vollständig gestoppt: Ein Feuerwehrmann schaut über den qualmenden Los Alamos Canyon. (1. Juli 2011)
Keystone
Der Rauch verdunkelt den Mond in Luna.
Der Rauch verdunkelt den Mond in Luna.
Keystone
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Ein riesiges Buschfeuer im US-Staat New Mexico legt das Atomforschungszentrum in Los Alamos noch mindestens bis morgen lahm. Das teilten Sprecher des Forschungszentrums heute mit. Die Anlage, in der die erste Atombombe entwickelt wurde, ist seit Montag wegen des auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern wütenden Grossbrands geschlossen.

Die Feuerwehr erklärte am Mittwochabend, sie sei zuversichtlich, dass die Flammen nicht auf das Labor und die 12'000 Einwohner zählende Stadt Los Alamos übergreifen. Forschungszentrum und Stadt wurden evakuiert. In dem Zentrum mussten rund 10'000 Experimente gestoppt werden, darunter Arbeiten an Atombomben aus den 60er-Jahren und Studien, wie sich der Klimawandel auf Meeresströmungen auswirkt.

dapd/rub

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