Zum Hauptinhalt springen

Carsten Maschmeyer wurde erpresst

Carsten Maschmeyer, bis vor kurzem Swiss-Life-Verwaltungsrat, ist Opfer eines Erpressungsversuchs geworden. Die Polizei konnte den mutmasslichen Täter überlisten.

Erpressungsversuch: Carsten Maschmeyer mit seiner Lebensgefährtin Veronica Ferres.
Erpressungsversuch: Carsten Maschmeyer mit seiner Lebensgefährtin Veronica Ferres.
AFP

Der Gründer des Finanzproduktevertriebs AWD und ehemaliger Swiss-Life-Verwaltungsrat Carsten Maschmeyer wurde erpresst. Der mutmassliche Täter sei am Samstag bei einer fingierten Geldübergabe festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gestern Abend mit.

«Der Erpresser hatte 2,5 Millionen Euro gefordert», sagte eine Sprecherin Maschmeyers heute auf DAPD-Anfrage. Maschmeyer sollte die Summe bis Samstag bereitstellen. «Der Täter hatte mit Gewalt gedroht, wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden», sagte die Sprecherin weiter. Maschmeyer habe am Mittwoch das Erpresserschreiben erhalten und dann umgehend die Polizei informiert, fügte sie hinzu.

Täter überführt

Nachdem die Polizeidirektion Hannover die Mitteilung über den Erpressungsversuch gegen Maschmeyer erhalten hatte, wurden die Ermittlungen aufgenommen, wie die Polizei gestern mitgeteilt hatte. Nach intensiver Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Hannover sei der Beschuldigte, ein 60-jähriger Mann, bei einer vereinbarten Geldübergabe in Münster vorläufig festgenommen worden. Der Beschuldigte stamme aus Nordrhein-Westfalen. Er war bereits wegen Betruges verurteilt worden.

Der Festgenommene wurde gestern einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erliess, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der «Bild»-Zeitung von heute zufolge hat der Erpresser die Tat gestanden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Zu Maschmeyer, Ferres oder dem Umfeld des Paars habe er keinen Bezug. Er sei auf den Reichtum Maschmeyers aufmerksam geworden, nachdem er eine TV-Sendung gesehen habe, in der Maschmeyers Villen in Hannover und auf Mallorca gezeigt wurden, hiess es weiter.

dapd/kle

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch