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Chemieunfall auf Novartis-Gelände

Auf dem Gelände von Novartis in Pratteln hat sich am Dienstag ein Chemieunfall ereignet. Sechs Personen mussten hospitalisiert werden. Inzwischen sind alle Verletzten beschwerdefrei.

Unfallstelle: Auf dem Novartisgelände werden die ausgelaufenen Chemikalien bereits beseitigt. (11. Dezember 2012)
Unfallstelle: Auf dem Novartisgelände werden die ausgelaufenen Chemikalien bereits beseitigt. (11. Dezember 2012)
Jonas Hoskyn
Offenbar gab es Verletzte: Novartis in Pratteln. (11. Dezember 2012)
Offenbar gab es Verletzte: Novartis in Pratteln. (11. Dezember 2012)
Jonas Hoskyn
Mindestens sechs Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. (11. Dezember 2012)
Mindestens sechs Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. (11. Dezember 2012)
Jonas Hoskyn
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Am Dienstag kurz vor der Mittagspause, wurde im Produktionswerk WSH-2060 der Novartis Alarm geschlagen. Ein Mitarbeiter hatte den Gestank von faulen Eiern gerochen und löste sofort den Handalarm aus. Der Geruch stammte von der ätzenden Säure Thionylchlorid, auch Schwefligsäurechlorid genannt. Diese dient als sogenannte Reaktionskomponente und wird zur Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen verwendet. Aus noch ungeklärten Gründen waren wenige ­Liter der Flüssigkeit ausgetreten. Dabei kam es zu einer Reaktion, aus welcher Gas entstand, das zu einer Reizung der Schleimhäute führt.

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