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China will keine internationale Hilfe

188 Tote und über 11'000 Verletzte: So lautet die traurige Bilanz des verheerenden Erdbebens in China. Die Suche nach weiteren Überlebenden ist schwierig, Hilfe aus dem Ausland will die Regierung nicht annehmen.

Hat alles verloren: Ein älterer Mann hält ein Schild in den Händen, auf dem er um Hilfe bittet. (22. April 2013)
Hat alles verloren: Ein älterer Mann hält ein Schild in den Händen, auf dem er um Hilfe bittet. (22. April 2013)
AFP
Polizisten und Zivilisten geraten aneinander: Überlebende des Erdbebens protestieren gegen die ihrer Meinung nach ungenügenden Hilfsmassnahmen nach der Katastrophe. (22. April 2013)
Polizisten und Zivilisten geraten aneinander: Überlebende des Erdbebens protestieren gegen die ihrer Meinung nach ungenügenden Hilfsmassnahmen nach der Katastrophe. (22. April 2013)
Reuters
In mehreren Gemeinden habe es schwere Schäden gegeben: Provinz Sichuan. (20. April 2013)
In mehreren Gemeinden habe es schwere Schäden gegeben: Provinz Sichuan. (20. April 2013)
Reuters
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China hat die Hilfe von internationalen Hilfsorganisationen und anderen Ländern für die Erdbebenopfer abgelehnt. «Wir brauchen derzeit keine Unterstützung aus dem Ausland», sagte eine Sprecherin des chinesischen Aussenministeriums am Montag vor Journalisten in Peking.

Das Katastrophengebiet liege in einer Bergregion. Selbst chinesische Hilfskräfte kämen derzeit kaum zu den Opfern durch. Zusätzliche Helfer aus dem Ausland würden die Situation noch unüberschaubarer machen, meinte die Sprecherin.

Bislang sollen laut Medienberichten nach dem Erdbeben im Südwesten Chinas am Samstagmorgen 188 Tote geborgen worden sein, mehr als 1,5 Millionen Menschen sollen von dem Beben in der Provinz Sichuan betroffen sein. Über 11'000 Menschen wurden verletzt. Nachbeben und logistische Probleme behindern die Rettungsarbeiten.

UNO hatte ihre Hilfe angeboten

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat China die Hilfe der Vereinten Nationen bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen in der Provinz Sichuan angeboten. Die UNO stünde bereit, «Hilfe zu leisten und die internationale Unterstützung zu mobilisieren, die benötigt werden könnte», schrieb Ban in einem Kondolenzschreiben an die chinesische Regierung. Ban schrieb, er sei «zutiefst betrübt über den Verlust von Menschenleben, Verletzungen und Zerstörung».

Das Erdbeben hatte sich am Samstagmorgen kurz nach 8 Uhr (2 Uhr MESZ) chinesischer Zeit ereignet. Chinas Erdbebenzentrum bezifferte die Stärke mit 7,0.

sda/AP/chk/fko

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