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Chinas grösste Stadt erwartet Taifun

Erste Ausläufer des Wirbelsturms Muifa haben die chinesische Ostküste erreicht. In der Metropole Shanghai liessen starke Winde und heftiger Regen bereits Strommasten und Reklametafeln umfallen.

Noch befindet sich das Zentrum des Taifuns 200 Kilometer auf dem Meer draussen: Touristen in Shanghai. (7. August 2011)
Noch befindet sich das Zentrum des Taifuns 200 Kilometer auf dem Meer draussen: Touristen in Shanghai. (7. August 2011)
Keystone

Mindestens ein Mensch, der in Shanghai im Meer gebadet hatte, wurde nach Angaben des Fernsehsenders Shanghai Television vermisst. In der nordöstlichen Hafenstadt Qingdao, in dessen Nähe für Montagmorgen das Auftreffen des Wirbelsturms Muifa auf die Küste erwartet wurde, sicherten die Behörden tiefer liegende Gebiete mit Sandsäcken.

Das Zentrum des Taifuns befand sich am Nachmittag (Ortszeit) etwa 200 Kilometer von Shanghai entfernt über dem Ostchinesischen Meer. Nach Angaben von Meteorologen bewegte es sich mit einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 20 Kilometern pro Stunde auf das chinesische Festland zu. In den Provinzen Zhejiang und Fuijan wurden seit Freitag insgesamt mehr als 400'000 Menschen in Sicherheit gebracht, mehr als 30'000 Schiffe wurden in die Häfen entlang der Küste zurückbeordert. Hunderte Flüge wurden seit Samstag gestrichen.

dapd/rub

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