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Chinesen essen den Afrikanern die Esel weg

Das Reich der Mitte kauft im grossen Umfang afrikanische Esel zum Verzehr ein. In vielen Halbwüstenstaaten hat die Eselpopulation deshalb bereits gefährlich abgenommen.

Ihr Fleisch ist in China heiss begehrt: Esel in Afrika. Foto: Bob Balestri (iStockphoto)
Ihr Fleisch ist in China heiss begehrt: Esel in Afrika. Foto: Bob Balestri (iStockphoto)

Die Folgen des gesteigerten chinesischen Interesses an Afrika sind seit langem umstritten. Einerseits haben Gelder und Know-how aus dem Reich der Mitte zu einem beachtlichen Boom der afrikanischen Infrastruktur mit neuen Strassen, Eisenbahnlinien und Fussballstadien geführt. Anderseits wird China vorgeworfen, wie einst die europäischen Kolonialnationen nur an den Bodenschätzen des hilflosen Kontinents interessiert zu sein. Ausser Erdöl, Kohle und Kupfer gehörten zu den am Jangtse begehrten Rohstoffen schon lange auch Elefantenstosszähne und die Hörner von Rhinozerossen. Doch seit einiger Zeit hat das Reich der Mitte zwischen dem Kap und Kairo einen neuen Schatz ausgemacht: den Esel.

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