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Crack-Bürgermeister will wieder antreten

Alkohol, Drogen, Prostitution – die Skandale um seine Person scheinen Rob Ford nichts anhaben zu können. Im Gegenteil: Er will bei den nächsten Wahlen sogar erneut kandidieren.

Kommt nicht aus den Schlagzeilen: Bürgermeister Rob Ford. (19. November 2013)
Kommt nicht aus den Schlagzeilen: Bürgermeister Rob Ford. (19. November 2013)
Keystone
Ein Erzkonservativer mit Hang zum Exzess: Torontos Bürgermeister Rob Ford. (18. November 2013)
Ein Erzkonservativer mit Hang zum Exzess: Torontos Bürgermeister Rob Ford. (18. November 2013)
Reuters
Belastendes Material? Diese Aufnahmen von Ford und einem Bekannten veröffentlichte die kanadische Polizei.
Belastendes Material? Diese Aufnahmen von Ford und einem Bekannten veröffentlichte die kanadische Polizei.
Keystone
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Der durch seine Drogeneskapaden in die Schlagzeilen geratene Bürgermeister von Toronto, Rob Ford, will erneut für das Bürgermeisteramt in der kanadischen Millionenmetropole kandidieren. «Habe gerade meine Papiere für die Wahl 2014 eingereicht. Abstimmung am 27. Oktober», schrieb Ford im Kurzbotschaftendienst Twitter. Ausserdem twitterte der 44-Jährige ein Foto, auf dem er zusammen mit seinem Bruder, dem Stadtrat Doug Ford, und einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung zu sehen ist, die sich seine Papiere ansieht.

Ford hatte Anfang November nach hartnäckigem Leugnen gestanden, das Kokainderivat Crack geraucht und jahrelang illegale Drogen gekauft zu haben. Ausserdem entschuldigte er sich für wiederholte Ausfälle unter Alkoholeinfluss. Als Konsequenz aus den Drogeneskapaden entzog ihm der Stadtrat im November den Grossteil seiner Machtbefugnisse. Ford darf weiter den Titel des Bürgermeisters tragen, hat aber unter anderem ein kleineres Budget, weniger Personal und darf nicht mehr dem Stadtrat vorsitzen.

Sein Rückhalt in der Bevölkerung ist jedoch offenbar nur angeknackst: Eine Woche nach dem Drogengeständnis zeigten sich in einer Umfrage noch 42 Prozent der Wähler aus Toronto mit ihrem Bürgermeister zufrieden.

AFP

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