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Das Recht auf eine Kochstelle

Ein Asylbewerber kämpfte bis vor Bundesgericht um sein Rechaud. Mit Erfolg.

Recht auf eine Kochstelle: Mit acht Franken Nothilfe lassen sich keine bereits zubereiteten, warmen Mahlzeiten kaufen.(Archivbild)
Recht auf eine Kochstelle: Mit acht Franken Nothilfe lassen sich keine bereits zubereiteten, warmen Mahlzeiten kaufen.(Archivbild)
Keystone

In einer Ostschweizer Gemeinde erhält ein abgewiesener Asylbewerber täglich acht Franken als Nothilfe. Der Betrag lässt es natürlich nicht zu, bereits zubereitete, warme Speisen zu kaufen. So war der Mann stolzer Besitzer eines Rechauds. Bis zum 5. Dezember letzten Jahres.

Dann fehlte dieses Rechaud plötzlich. Der Mann reichte eine Strafanzeige gegen jenen Beamten ein, der ihm das elektrisch betriebene Wärmegerät weggenommen hatte. Der karge Frankenbetrag reiche für eine vernünftige Ernährung nicht aus, wenn man keine Gelegenheit habe, selber zu kochen, klagte er.

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