Zum Hauptinhalt springen

Das ist der neue Aescher-Wirt

Ein Appenzeller übernimmt das berühmte Bergrestaurant im Alpstein. Die ehemaligen Wirte hatten wegen des grossen Ansturms das Handtuch geworfen.

Gallus Knechtle ist bekannt für kulinarische Experimente. Melanie Gmünder ist Projektleiterin bei der Firma Pfefferbeere.
Gallus Knechtle ist bekannt für kulinarische Experimente. Melanie Gmünder ist Projektleiterin bei der Firma Pfefferbeere.
Gian Ehrenzeller, Keystone

Das berühmteste Gasthaus im Alpstein wird neu von einem Pächterteam geführt: Die Firma Pfefferbeere aus Bühler AR übernimmt den Aescher. Das Team stammt aus dem Appenzellerland. Die Wildkirchlistiftung kündigte ausserdem Verbesserungen an der Infrastruktur an.

Ab dem kommenden Sommer wirtet das Team der Firma Pfefferbeere im berühmten Berggasthaus, sagte Landeshauptmann Stefan Müller am Montag vor den Medien in Wasserauen AI.

Gallus Knechtle, Inhaber der Firma Pfefferbeere, ist in der Region für seine kulinarischen Experimente von diversen kulinarischen Projekten bekannt, unter anderem seit acht Jahren beim Open-air Clanx in Appenzell.

Erlebnis «Äscher» bleibt erhalten

Das bisherige Wirtepaar hatte den Vertrag für das Berggasthaus Aescher-Wildkirchli im Sommer gekündigt. Bei der Infrastruktur kam es aus ihrer Sicht immer häufiger zu Engpässen.

Video – Wenn der Erfolg zum Problem wird

Soziale Medien machten die Bergbeiz Aescher berühmt. Zu berühmt? (Video: Aleksandra Hiltmann)

Ende 2015 zierte das Gasthaus im Alpstein das Titelbild des «National Geographic». Danach wurde das Berggasthaus unterhalb der Ebenalp zum beliebten Touristenziel im Alpstein.

Seit einem Jahr kann nicht mehr im Gasthaus Aescher übernachtet werden, der Ansturm war zu gross geworden. Eine schon länger bekannte Konsequenz dieses Erfolges sei die Tatsache, dass die Infrastruktur des Gebäudes mit der wachsenden Gästezahl nicht mehr Schritt halten könne, hatten die ehemaligen Pächter ihre Kündigung begründet.

Sanitäre Anlagen veraltet

Die Meldung mitten in der Hochsaison am Alpstein schlug hohe Wellen. Sowohl beim Platzbedarf wie auch bei der Wasser- und Stromversorgung hätten sich immer wieder Engpässe ergeben. Auch die sanitären Anlagen entsprächen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Gewisse Anpassungen waren schon in Planung.

Die Bauprojekte hätten aber keinen Zusammenhang mit der Kündigung der bisherigen Pächter, sagte Stefan Müller. Die Planungsphase dauere schon drei Jahre. Das äussere Erscheinungsbild verändert sich nicht. «Wir wollen weiterhin ein Berggasthaus betreiben», so Müller. Das Erlebnis Aescher bleibe erhalten.

SDA/ij

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch